Umweltfüchse: Ökologie + Ökonomie = Nachhaltigkeit

Ich bin nicht nur Weinliebhaber, sondern auch seit einigen Jahren Hobbywinzer. Schon allein deswegen habe ich ein natürliches Interesse daran, dass die Qualität der Trauben und somit des Weins nicht durch negative Auswirkungen des Klimawandels leidet. Dieses persönliche Interesse am Schutz der Umwelt ist allerdings auch gesamtgesellschaftlich relevant. Aus diesem Grund übernehme ich mit der Jaka-OHG Verantwortung. Zum einen durch unser Angebot umweltfreundlicher und ressourcenschonender Drucker- und Kopiererlösungen, aber auch durch das Schaffen eines Bewusstseins für Nachhaltigkeit. Daher unterstützen wir seit 2008 das Projekt „Umweltfüchse“. Was verbirgt sich genau dahinter?

„Umweltfüchse“ ist ein Projekt unter Federführung der Ökostation Freiburg, das eine soziale, ökologische und ökonomische Komponente beinhaltet und somit sozusagen ein Dreieck der Nachhaltigkeit darstellt. In dem Projekt lernt eine Schulklasse ein Jahr lang etwas über Gewässerökologie und Wasserverbrauch, das Gärtnern im Biogarten, den ökologischen Fußabdruck oder ressourcenschonendes Verhalten. Und das alles nicht im Klassenzimmer, sondern in freier Natur, so dass lebensnahe Erfahrungen mit Handlungsbezug gesammelt werden können, die darüber hinaus äußerst anschaulich unter natur- und umweltpädagogischer Betreuung vermittelt werden.

Besonders am Herzen liegt mir dabei, junge Menschen für nachhaltiges und ökologisch verantwortliches Handeln zu sensibilisieren. Daher werden die Schüler in Zukunft im Zuge von Praktika die Möglichkeit haben, die Arbeit bei uns in der Jaka-OHG kennenzulernen. Damit wollen wir einen praxisbezogenen Wissenstransfer zwischen Ökologie und Ökonomie stimulieren. Zwei Ziele stehen dahinter: Auf der einen Seite sollen die Kinder und Jugendlichen die Bedeutung eines funktionierenden Ökosystems erlernen, auf der anderen Seite begreifen, dass intelligente und nachhaltige Technologien aktiv zum Erhalt dieses Ökosystems beitragen. Und vielleicht lässt sich dadurch sogar der eine oder andere dazu inspirieren, einen Ingenieursberuf zu ergreifen und zukünftig an der Entwicklung ökologisch wie ökonomisch sinnvoller Lösungen zu arbeiten.