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Monika Jacoby

WIR ÜBER UNS

UND DIESEN BLOG

Mit der zweiten Runde des KYOCERA-Umweltpreises haben Unternehmen wieder die Chance, sich um das Preisgeld von 100.000 Euro zu bewerben. Wir möchten ressourcenschonende Technologien aber nicht nur auszeichnen, sondern dem Thema Nachhaltigkeit auch eine Plattform bieten. Aus diesem Grund hat KYOCERA den KYOCERAblog ins Leben gerufen. Umweltschutzprojekte werden hier ebenso Thema sein, wie neueste Technologien, nachhaltige Managementkonzepte, Umweltengagement am Arbeitsplatz oder Diskussionsrunden mit den Mitgliedern der KYOCERA-Umweltpreis Jury.

Machen Sie also mit, nicht nur beim KYOCERA-Umweltpreis, sondern auch in unserem Blog.

Nachdenkliches in einer immer schneller werdenden Welt

Ein Vulkan mit fast unaussprechbarem Namen, der Eyjafjalla,  hat uns Menschen in diesen Tagen klein, und fast ein wenig demütig werden lassen, denn eine Wolke aus Staub liegt in der Luft und lässt das Leben und damit auch das Geschäftsleben – nicht nur an Flughäfen – zum Teil zum Erliegen kommen. Die entstandene Zwangspause hat aber auch für einen positiven Effekt gesorgt: wir bekommen Zeit geschenkt! Zum Nachdenken, zum Umdenken, zum Überdenken.

Der Wert von vielen kleinen und großen Dingen wird uns in diesen Tagen wieder sehr bewusst, vielleicht auch die Geschwindigkeit unseres Lebens, und wenn wir uns einen Augenblick Zeit nehmen, können wir aus diesem Gefühl der Ohnmacht nicht Kraft und Erkenntnis schöpfen?

Sicherlich wird sich dieser Vulkanausbruch nachhaltig auf Zweige der Wirtschaft auswirken: hier und da positiv, hier und da negativ. Dennoch sollte die größte Nachhaltigkeit darin bestehen, eine sich bietende Chance zu ergreifen, mal kurz innezuhalten, nachzudenken und daraus auch wieder Energie zu schöpfen.

Höchstleistungen für eine nachhaltige HIV/Aids-Aufklärung

Seit 2001 gehe ich jährlich mit meiner Crew auf die von mir ins Leben gerufene „aids awareness expedition“, darunter die Panamericana- Radtour in 2005 und im letzten Jahr eine Odyssee zu den höchsten Gipfeln aller Kontinente, um auf das Thema HIV/AIDS aufmerksam zu machen. 2005 hat sich uns auch KYOCERA angeschlossen und unterstützt unser Projekt seitdem in jedem Jahr. Möglicherweise stellen Sie sich gerade die Frage, was das Engagement für ein stärkeres Bewusstsein für die mit weltweit 36 Millionen Infizierten gefährlichste Immunschwächekrankheit HIV/AIDS mit Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit zu tun hat.

In Südafrika beispielsweise trägt in vielen Unternehmen ein Drittel der Belegschaft das HI-Virus in sich – das hat natürlich auch Einfluss auf die Arbeitsbedingungen vor Ort. So tun sich die deutschen Autohersteller VW, Mercedes und BMW dadurch hervor, die Arbeiter und ihre Familien mit Bildungsmaßnahmen im Gesundheitsbereich zu unterstützen und darüber hinaus HIV-Tests anzubieten sowie sich um die Krankenversorgung zu kümmern und Lebens-, Invaliden- oder Rentenversicherungen anzubieten. Damit wird das Problem an der Wurzel angepackt: Durch Aufklärung werden die Betroffenen für die Risiken der Infektion sensibilisiert und von der Notwendigkeit der Prävention überzeugt. Es wird also nachhaltig ein Bewusstsein für die Immunschwächekrankheit HIV/AIDS geschaffen und so die Wahrscheinlichkeit zukünftiger Infektionen reduziert.

Dieses Ziel verfolgen auch wir gemeinsam mit KYOCERA: Wir erklimmen die weltweit höchsten Berge, um zu symbolisieren, dass der Gipfel erreicht ist und die Zahl der Neuinfektionen nicht weiter steigen darf. Für dieses Ziel lohnen sich die strapaziösen 24.000 Kilometer quer über mehrere Kontinente wie auf der letzten „cape2cape – aids awareness expedition“ vom Nordkap in Norwegen bis zum Kap der guten Hoffnung in Südafrika.

Und wir werden nicht müde, weitere Expeditionen zu starten, die auf das wichtige Thema aufmerksam machen – gemeinsam mit einem starken Partner wie KYOCERA an unserer Seite.