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WIR ÜBER UNS

UND DIESEN BLOG

Respect the devine and love the people - Bereits bei der Gründung von KYOCERA im Jahre 1959 vertrat Herr Kazuo Inamori die Philosophie, dass die harmonische Koexistenz mit Natur und Gesellschaft die Grundlage aller Geschäftsaktivitäten zu sein hat. Das Thema Nachhaltigkeit ist daher tief in der Unternehmensphilosophie verankert. Wir möchten dieses Blog daher nutzen, um über unser Engagement zu informieren und natürlich auch zu diskutieren. Umweltschutzprojekte, wirtschaftliche und ressourcenschonende Technologien in unseren Produkten spielen hier ebenso eine Rolle wie nachhaltige Managementkonzepte, Umweltkonzepte am Arbeitsplatz sowie informative Beiträge der Juroren des KYOCERA-Umweltpreises.

KYOCERA wirft einen Blick ins Büro der Zukunft

Mitte März haben der Büromöbelhersteller Haworth, das Niedersächsische Wirtschaftsjournal (NWJ) und KYOCERA zu einer exklusiven Veranstaltung in den Deutschen Pavillon auf dem Expo-Gelände nach Hannover geladen. Dabei warfen die über 200 Gäste einen ersten Blick ins Büro der Zukunft.

Wie werden wir zukünftig Leben und Arbeiten? Wie wird sich das Arbeitsumfeld „Büro“ in den kommenden Jahren verändern? Diese Fragen standen im Mittelpunkt der Impulsveranstaltung in Hannover. Als Anbieter von modernen Druck- und Kopierlösungen verfolgt KYOCERA Entwicklungen in diesem Bereich mit großem Interesse. So engagiert sich das Unternehmen seit Sommer vergangenen Jahres u. a. im Forschungsnetzwerk OFFICE 21, das vom Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) initiiert wurde. Wie eine gemeinsame Studie von KYOCERA und Fraunhofer IAO gezeigt hat, befindet sich die Arbeitsumgebung „Büro“ im Wandel. Die Flexibilität bzw. Mobilität der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wird in Bezug auf Arbeitszeitmodelle sowie Arbeitsplatzkonzepte immer wichtiger. Auch der Aspekt Nachhaltigkeit gewinnt zunehmend an Bedeutung.

Dabei hat die KYOCERA-Studie, die im Rahmen der Veranstaltung präsentiert wurde, ebenfalls ergeben, dass im Büro der Zukunft das Drucken und Kopieren nicht wegzudenken ist. KYOCERA arbeitet daher kontinuierlich an Konzepten und Lösungen, um das Dokumentenmanagement flexibler, ressourcenschonender und effizienter zu machen. Dementsprechend ist natürlich auch der Austausch mit anderen Experten aus dem Büroumfeld nötig – auch vor diesem Hintergrund bot die hochkarätig besetzte Veranstaltung im Deutschen Pavillon Hannover die ideale Kulisse.

Weitere Informationen zum Programm gibt es im Internet unter www.zukunftsbuero.kyoceradocumentsolutions.de. Zudem hatten die Besucher die Möglichkeit, einen exklusiven Airbrush-Drucker zu gewinnen, der mit einem individuellen Wunschmotiv versehen wird. Der Gewinner wird im Laufe des Aprils bekannt gegeben.

KYOCERA im OFFICE 21

Unsere Arbeits- und Lebenswelt befindet sich im Wandel: Mobile Datenverarbeitungs- und Kommunikationsgeräte, wie Notebooks, Tablet-PCs oder Smartphones versetzen uns in die Lage, überall und zu jeder Zeit erreichbar zu sein. Eine Entwicklung, die sich insbesondere auf das Arbeitsumfeld „Büro“ auswirkt.

So arbeiten beispielsweise immer mehr Menschen in Deutschland  in flexiblen Arbeitszeitmodellen,  Team- und Projektarbeit lösen in vielen Branchen das Einzelkämpfertum ab. Das Büro wird damit mehr zu einem Ort der Kommunikation und Begegnung als dies heute der Fall ist. Mitarbeiter identifizieren sich dabei zunehmend mit ihrer Arbeit und weniger mit dem Unternehmen. Die Herausforderungen an eine Corporate Culture wird in den Büro- und Arbeitswelten der Zukunft eine völlig andere sein, bei der Aspekte wie Flexibilität oder Nachhaltigkeit nicht mehr wegzudenken sind.

Auch die Anforderungen an das Drucken und Kopieren verändern sich dementsprechend. Die Entwicklung im Dokumentenmanagement bewegt sich schon heute vom Output in Richtung Input. Kunden fordern neben wirtschaftlicher und umweltfreundlicher Hardware zunehmend zugeschnittene Lösungen, die die Dokumentenprozesse effizienter gestalten. Als Hersteller von modernen Outputlösungen ist KYOCERA daher gefordert, diesen Bedürfnissen an eine mobilere, flexiblere und grünere Büro- und Arbeitswelt nachzukommen.

Zukunftsbüro 

Um die zukünftigen Trends mitzugestalten und die neuesten Forschungsergebnisse in diesem Bereich in die Entwicklung unserer Lösungen einfliessen zu lassen, ist KYOCERA nun offizieller Partner im Verbundprojekt OFFICE 21, einer Initiative des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO). OFFICE 21 versteht sich als Forschungsnetzwerk, in dem Lösungen für nachhaltige Arbeits- und Bürokonzepte untersucht werden. KYOCERA bringt dabei seine Expertise im Bereich des Druck- und Dokumentenmanagements ein. Zugleich setzen wir die im Rahmen der Kooperation gewonnen Erkenntnisse dazu ein, um zum Beispiel unser Dienstleistungsprogramm KYOCERA Managed Document Services permanent zu verbessern. Detaillierte Information zu unserem Engagement im OFFICE 21 gibt es auf www.zukunftsbuero.kyoceramita.de.

Nachhaltigkeit – ein Wettbewerbsvorteil?

OFFICe 21 Büro der Zukunft
Nachhaltige Technologien sowie Strategien stellen heute schon einen entscheidenen Wettbewerbsvorteil dar. Umwelttechnologie zum Beispiel wird die Leitindustrie im 21. Jahrhunderts. Deutsche Unternehmen setzen heute bereits mit Umweltechnologien  weltweit mehr als eine Billion Euro um. In 10 Jahren kann es bereits dreimal so viel sein.

Auch wir bei  KYOCERA als Hersteller von Druck-und Kopierlösungen setzen uns intensiv mit dem Thema nachhaltige Büro-und Arbeitswelten auseinander. Wir beschäftigen uns intensiv damit, den Papier-und Energieverbrauch beim Kunden mit intelligenten Lösungen so effizient wie möglich zu gestalten. Der Trend geht in unserer Industrie vom Output in Richtung Input.  Die Entwicklungen im Bereich zukünftige Büro- und Arbeitswelten haben einen gravierenden Einfluss auf die Drucker-und Kopiererlandschaft in den Unternehmen. Das grüne Büro ist das Geschäftsmodell der Zukunft ! Zukünftige Trends und aktuelle Forschungsergebnisse sind für uns entscheidend, damit wir unseren Kunden stets eine optimale Leistung bieten. KYOCERA ist deswegen dem Verbundprojekt OFFICE 21 beigetreten. Als Auftakt der gemeinsamen Partnerschaft veranstaltete KYOCERA gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) sowie den Forschungspartnern InterfaceFLOR und den Telekom Innovation Laboratoires http://bit.ly/4cvgM3 den ersten ” Green Office Roundtable” .  Quintessenz aus der Expertenrunde: Nachhaltige Technologien sichern die Wettbewerbsfähigkeit, binden langfristig  qualifizierte und motivierte Arbeitskräfte. Das Expertengremium forderte jedoch einheitliche internationale Standards eines “Carbon Footprint”.

Energiesparprogramm a la carte

Kennen Sie den grünen Pflanzenvorhang , den so genannten Green Curtain, aus Goyapflanzen oder Prunkwinden? Das ist doch mal eine pfiffige Idee! Da trifft Umweltschutz auf Ästhetik, denn der Green Curtain sieht nicht nur hübsch aus, sondern entlastet die Klimaanlage, spart Energie und schützt so die Umwelt. Darüber hinaus wird CO2 durch Photosynthese abgebaut. Auch das lästige Auf- und Abfahren der Jalousien entfällt, weil die miteinander verflochtenen Blätter eine grüne Wand erschaffen und die Innenräume von direkter Sonneneinstrahlung abschirmen.

Sieht nicht nur gut aus, sondern leistet auch einen Beitrag für die Umwelt - der Green Curtain bei KYOCERA

Sieht nicht nur gut aus, sondern leistet auch einen Beitrag für die Umwelt - der Green Curtain bei KYOCERA

Wir bei KYOCERA sind nicht nur begeistert, mit dem Green Curtain einen zusätzlichen Beitrag für den Umweltschutz und die Verschönerung unserer Arbeitsplätze zu leisten. Trägt der Green Curtain Gemüse oder Obst, kann dieses in der Küche oder Werkskantine für Abwechslung sorgen und schmeckt richtig lecker. Das Ganze ist unglaublich umweltfreundlich und dazu noch kostengünstig. Es bedarf lediglich eines Rankgitters sowie der passenden Pflanze.

Einfach himmlisch: 16 Blaue Engel für ECOSYS Konzept von KYOCERA

Angefangen hat alles 1997 mit dem FS-1700, der als weltweit erster Laserdrucker den Blauen Engel erhielt. Der Blaue Engel ist ein Prüfsiegel oder auch Gütesiegel  für besonders umweltschonende Produkte und Dienstleistungen. Seitdem haben immer wieder Drucker und Kopierer von KYOCERA das berühmte Umwelsiegel bekommen und damit ihre Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit nachgewiesen. Heute tragen insgesamt 38 Systeme die Zertifizierung.

Beim Drucken und Kopieren werden per se Ressourcen eingesetzt, um ein optimales Ergebnis zu erzielen. Die ECOLaser-Drucker von KYOCERA besitzen einige Spezifikationen, die diese Prozesse ressourcenschonender gestalten. So benötigen Anwender außer Toner keine weiteren Verbrauchsmaterialien. Aufgrund der keramischen Bestandteile ist die Fotoleittrommel widerstandsfähiger als herkömmliche Fotoleittrommeln und besitzt somit eine längere Lebensdauer. Die längere Lebensdauer ist ein wesentlicher Aspekt bei der Einsparung von Ressourcen und somit der Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit. Die Tonerboxen bestehen aus nur vier Komponenten, beim Wetterbewerb aus bis zu 60 Einzelteilen. Diese müssen letzten Endes entsorgt werden – allein die Quantität der Einzelteile zeigt, wer hier vorn liegt. Dies senkt damit die Abfallmenge um bis zu 75 Prozent. Darüber hinaus senkt das neue Mikropartikel-Toner System den Energieverbrauch um 30 bzw. 15 Prozent. Die Gerätegehäuse der Systeme erhalten außerdem keine schädlichen Halogene. Verpackt wird grundsätzlich in umweltfreundlichen Kartonagen.

Der 2. KYOCERA Umweltpreis – ein Rückblick

Ein wirklich ehrwürdiger Rahmen für die Verleihung des 2. KYOCERA UMWELTPREISES – das Bundeshaus in Bonn, in dem 1949 bis 1999 die Plenarsitzungen des Deutschen Bundestages stattfanden. Selbst der Juryvorsitzende und ehemalige Umweltminister Dr. Klaus Töpfer war ein wenig nostalgisch, denn er hat selbst hier vor langer Zeit gearbeitet. Das Ressort Umwelt, so Töpfer, sei jedoch damals ganz weit hinten gewesen, denn es hatte nur eine geringe Bedeutung. Wir haben bis heute sehr viel erreicht, freute er sich.

Dr. Klaus Töpfer bewies in seiner Laudatio wieder einmal sein rhetorisches Geschick, kombiniert mit sehr viel Leidenschaft für das Thema Umwelt und die „Heros“ in diesem Bereich.

Die Ehrung der innovativen und gleichzeitig marktfähigen Projekte der Gewinner Skysails (1.Platz), Lichtblick (2. Platz) und Groz-Beckert (3.) sowie die beiden Sonderpreisträger Aloys Wobben von Enercon, und Kapser Rorstedt von Henkel, hätten keinen authentischeren Laudator und traditionsreicheren Ort finden können.

Umweltmanagementsystem – Vom Projekt zum Prozess

Umweltberatung in einem Weltkonzern wie KYOCERA MITA

Die Umweltberatung ist unser tägliches Geschäft. Potenzielle Kunden vom betrieblichen Umweltschutz zu überzeugen, ist nicht immer leicht und gelingt bisweilen nur, wenn rechtliche Pflichten und Vorgaben die Umweltaktivitäten erforderlich machen oder betriebswirtschaftliche Optimierungspotenziale (z.B. beim Energie- und Ressourcenverbrauch) dabei rausspringen.

Die Management-Philosophie des KYOCERA Konzerns „Harmonisches Zusammenleben mit Natur und Gesellschaft“ galt es 2007/2008 an den europäischen Standorten in Form eines europäischen Umweltmanagementssystems gemäß DIN EN ISO 14001 umzusetzen und mit Leben zu füllen. Wir, die Fa. HPC HARRESS PICKEL CONSULT AG (HPC), hatten im Jahr 2007 das Glück, über unseren Inogen-Partner BECO, die Betreuung des Standortes Meerbusch zu übernehmen und zu verantworten. Die Zertifizierung im Januar 2008 war die erste große gemeinsame Hürde, die mit Bravour genommen werden konnte.

Die Anforderungen an den Umweltschutz sind ständig im Wandel. Einerseits wird die Gesetzgebung geändert, andererseits ergeben sich neue Bedingungen für den Konzern. Diese Anforderungen sind in einer von der Fa. BECO erstellten Datenbank, dem „Aspect Manager“, von uns zusammengefasst worden und werden permanent gewartet und aktualisiert. Das Umweltmanagement ist ein dynamischer Prozess, den wir begleiten.

Durch Vorgaben der japanischen Mutter war die Herleitung der gesamten Dokumentation bereits vorgegeben und in weiten Teilen gut realisierbar. Allerdings waren die Unterlagen nicht immer schlüssig und vor allem für den deutschen Standort nicht praktikabel. Somit mussten wir das ein oder andere mit dem Kunden zusammen neu entwickeln und „anwendbarer“ machen. Umweltberatung ist Vertrauenssache. Vertrauen darauf, dass das, was man empfiehlt oder unterlässt, sinnvoll ist und neben dem Unternehmen des Kunden auch der Umwelt und Natur zugute kommt. Unter diesem Aspekt wurde es uns sehr leicht gemacht. Das EHS-Förderteam der KYOCERA MITA Deutschland GmbH war und ist überaus motiviert und muss nicht davon überzeugt werden, dass Ökonomie und Ökologie keine Gegensätze sein müssen.

Die gewinnbringende und zielführende Zusammenarbeit, inzwischen über einen Zeitraum von drei Jahren, macht uns ungeheuer viel Spaß!

Mode wird mit Groz-Beckert grün

Auf den Haute-Couture-Schauen in Paris oder der Berlin Fashion Week gab es eine klare Trendfarbe für den kommenden Sommer: Blau. Was sich so hübsch auf dem Körper tragen lässt, muss aber zuerst einmal hergestellt werden. Und an dieser Stelle kommt der dritte Preisträger unseres KYOCERA-Umweltpreises ins Spiel. Denn die Groz-Beckert KG sorgt als Hersteller von Werkzeugen und Systemteilen für die Textilindustrie dafür, dass die Modeproduktion zukünftig viel grüner wird.

Mit dem Projekt “litespeed” überzeugte das Traditionsunternehmen aus Albstadt die Jury um Prof. Klaus Töpfer. litespeed steht für eine Stricknadel-Neuentwicklung für den Einsatz in Hochleistungs-Rundstrickmaschinen, bei der die Nadelgeometrie optimiert wurde. Das Entwickler-Team reduzierte die Nadelschaftdicke, um so Gewicht einzusparen und die Reibung der Nadel im Nadelkanal zu verringern. Für die Nadelbewegungen wird weniger Energie benötigt, so dass Strom eingespart werden kann und auch der Verschleiß am Nadelfuß deutlich abnimmt.

Das Resultat finde ich beeindruckend: Die elektrische Leistung kann mit litespeed massiv reduziert werden, die CO2-Emissionen sinken somit erheblich. Das ist wirklich eine sinnvolle und nachhaltige Entwicklung, die unseren Standort Deutschland grüner macht. Da kann man sich dann umso mehr über die blaue Sommermode freuen.

Dr. Kühl von der Hroz-Beckert KG (links) lauscht der Laudatio für Platz 3 des KYOCERA-Umweltpreises

Dr. Kühl von der Groz-Beckert KG (links) lauscht der Laudatio von Prof. Klaus Töpfer für Platz 3 des KYOCERA-Umweltpreises

LichtBlick AG überzeugt mit SchwarmStrom-Konzept

Man sagt, die Schwarmintelligenz erhöhe die Leistungsfähigkeit einer Gesellschaft durch eine zielgerichtete Organisation von Arbeit, von der am Ende des Tages alle Beteiligten profitieren. Was auf den ersten Blick wie eine Theorie aus der Soziologie aussieht, macht sich die LichtBlick AG zu eigen, eine intelligente und effiziente Stromversorgung zu gewährleisten. Für dieses so genannte SchwarmStrom-Konzept wurde die LichtBlick AG und dessen Vorstandsvorsitzender Dr. Christian Friege jetzt mit dem zweiten Platz beim KYOCERA-Umweltpreis und einer Summe von 30.000 Euro Preisgeld ausgezeichnet.

Hinter dem SchwarmStrom-Konzept steckt eine Vernetzung vieler kleiner erdgasbetriebener ZuhauseKraftwerke, so dass ein virtuelles Großkraftwerk entsteht. Die Lichtblick AG plant auf der Grundlage von mindestens 100.000 ZuhauseKraftwerken mit einem Bedarf von 40.000 bis 400.000 kWh, eine Erzeugungskapazität von 2.000 Megawatt zu realisieren. Das Besondere daran: aufgrund der Nutzung von Wärme und Strom erreichen erdgasbetriebene Zuhause-Kraftwerke eine mit 92 Prozent zwei- bis dreimal so hohe Energieeffizienz wie Atom- oder Kohlekraftwerke und sparen so gegenüber der herkömmlichen Strom- und Wärmeerzeugung bis zu 60 Prozent Kohlendioxid. Zudem kann mit dieser Technologie der Ausbau erneuerbarer Energien vorangetrieben werden, da die felxible Steuerung der Anlagen die schwankende Stromerzeugung durch Wind und Sonne ergänzt.

Ich bin sehr gespannt, wie sich das Schwarm-Strom-Konzept der Lichtblick AG in seinem ersten Pilotprojekt schlägt. In Hamburg sollen ab Sommer 2010 die ersten Kraft-Wärme KopplungsAnlagen dafür installiert werden. Dass Hamburg dadurch noch etwas grüner wird, könnten wir hier in Neuss beinah etwas neidisch beäugen. Aber eigentlich freuen wir uns viel mehr über die Realisierung solch toller Projekte, die nachhaltig die Reduzierung von CO2-Emissionen vorantreiben und so einen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Dr. Christian Friege nimmt den den KYOCERA-Umweltpreis von Prof. Klaus Töpfer entgegen

Dr. Christian Friege nimmt den den KYOCERA-Umweltpreis von Prof. Klaus Töpfer entgegen

Rückenwind für SkySails durch KYOCERA-Umweltpreis

Wie ich bereits angekündigt hatte, wollen wir hier im KYOCERAblog die Gewinner des diesjährigen KYOCERA-Umwletpreises etwas ausführlicher vorstellen. Anfangen möchte ich mit dem Sieger des KYOCERA-Umweltpreises: Die SkySails GmbH & Co. KG wurde für ihre automatisierten Zugdrachensysteme mit einem Preisgeld von 50.000 Euro ausgezeichnet. Doch was sind eigentlich automatisierte Zugdrachensysteme?

Man muss sich diese automatisierten Zugdrachensysteme wie riesige Segel vorstellen, die als Windantrieb für Frachtschiffe dienen. Doch die Zugdrachensysteme von SkySails haben einen entscheidendem Vorteil: Im Gegensatz zu herkömmlichen Segeln erzeugen sie pro Quadratmeter Fläche das 5- bis 25-fache an Vortriebskraft. Dadurch wird der Betrieb von Frachtschiffen profitabler, sicherer, umweltfreundlicher und unabhängiger von Ölreserven. Man sieht an diesem Gewinnerprojekt, dass umweltfreundliche Technologien sich auch finanziell lohnen können.

Reeder können ihre Wirtschaftlichkeit auf diese Weise erhöhen und gleichzeitig die Umwelt schonen. Denn der Treibstoffverbrauch und entsprechend die Emissionen können im Jahresdurchschnitt um 10 bis 50 Prozent gesenkt werden. Das find ich beachtlich und ist ein würdiges Siegerprojekt für den KYOCERA-Umweltpreis 2010. Ein besonders beeindruckendes Detail noch zum Schluss: ein 160 Quadratmeter großer Zugdrachen ist zusammengefaltet nicht größer als eine Telefonzelle und benötigt an Bord daher wenig Stauraum.

Auch von dieser Stelle nochmals einen herzlichen Glückwunsch an den Erfinder, Gründer und Geschäftsführer der SkySails GmbH & Co. KG, Stephan Wrage. Ich wünsch Ihnen und Ihrem Unternehmen immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel.

Stephan Wrage freut sich über die Verleihung des KYOCERA-Umweltpreises durch Reinhold Schlierkamp

Stephan Wrage freut sich über die Verleihung des KYOCERA-Umweltpreises durch Reinhold Schlierkamp

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