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	<title>KYOCERAblog &#187; Wirtschaft</title>
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		<title>LichtBlick AG überzeugt mit SchwarmStrom-Konzept</title>
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		<pubDate>Thu, 06 May 2010 13:16:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Monika Jacoby</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die LichtBlick AG wird für sein SchwarmStrom-Konzept mit dem zweiten Platz beim KYOCERA-Umweltpreis ausgezeichnet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man sagt, die Schwarmintelligenz erhöhe die Leistungsfähigkeit einer Gesellschaft durch eine zielgerichtete Organisation von Arbeit, von der am Ende des Tages alle Beteiligten profitieren. Was auf den ersten Blick wie eine Theorie aus der Soziologie aussieht, macht sich die <a href="http://www.lichtblick.de/" target="_blank" onclick="urchinTracker('/outgoing/www.lichtblick.de/?referer=');">LichtBlick AG</a> zu eigen, eine intelligente und effiziente Stromversorgung zu gewährleisten. Für dieses so genannte SchwarmStrom-Konzept wurde die LichtBlick AG und dessen Vorstandsvorsitzender Dr. Christian Friege jetzt mit dem zweiten Platz beim KYOCERA-Umweltpreis und einer Summe von 30.000 Euro Preisgeld ausgezeichnet.<br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="375" height="300" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/gdqDXrMR4L8" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="375" height="300" src="http://www.youtube.com/v/gdqDXrMR4L8"></embed></object><br />
Hinter dem SchwarmStrom-Konzept steckt eine Vernetzung vieler kleiner erdgasbetriebener ZuhauseKraftwerke, so dass ein virtuelles Großkraftwerk entsteht. Die Lichtblick AG plant auf der Grundlage von mindestens 100.000 ZuhauseKraftwerken mit einem Bedarf von 40.000 bis 400.000 kWh, eine Erzeugungskapazität von 2.000 Megawatt zu realisieren. Das Besondere daran: aufgrund der Nutzung von Wärme und Strom erreichen erdgasbetriebene Zuhause-Kraftwerke eine mit 92 Prozent zwei- bis dreimal so hohe Energieeffizienz wie Atom- oder Kohlekraftwerke und sparen so gegenüber der herkömmlichen Strom- und Wärmeerzeugung bis zu 60 Prozent Kohlendioxid. Zudem kann mit dieser Technologie der Ausbau erneuerbarer Energien vorangetrieben werden, da die felxible Steuerung der Anlagen die schwankende Stromerzeugung durch Wind und Sonne ergänzt.</p>
<p>Ich bin sehr gespannt, wie sich das Schwarm-Strom-Konzept der Lichtblick AG in seinem ersten Pilotprojekt schlägt. In Hamburg sollen ab Sommer 2010 die ersten Kraft-Wärme KopplungsAnlagen dafür installiert werden. Dass Hamburg dadurch noch etwas grüner wird, könnten wir hier in Neuss beinah etwas neidisch beäugen. Aber eigentlich freuen wir uns viel mehr über die Realisierung solch toller Projekte, die nachhaltig die Reduzierung von CO2-Emissionen vorantreiben und so einen Beitrag zum Klimaschutz leisten.</p>
<div id="attachment_273" class="wp-caption alignnone" style="width: 385px"><img class="size-full wp-image-273" title="Dr. Friege_Prof_Töpfer" src="http://kyocerablog.de/wp-content/uploads/2010/05/Dr.-Friege_Prof_Töpfer.JPG" alt="Dr. Christian Friege nimmt den den KYOCERA-Umweltpreis von Prof. Klaus Töpfer entgegen" width="375" height="242" /><p class="wp-caption-text">Dr. Christian Friege nimmt den den KYOCERA-Umweltpreis von Prof. Klaus Töpfer entgegen</p></div>
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		<title>Rückenwind für SkySails durch KYOCERA-Umweltpreis</title>
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		<pubDate>Wed, 05 May 2010 10:39:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Monika Jacoby</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Sieger des KYOCERA-Umweltpreises 2010 ist die SkySails GmbH &#038; Co. KG mit ihrem automatisierten Zugdrachsystem für Frachtschiffe.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie ich bereits angekündigt hatte, wollen wir hier im KYOCERAblog die Gewinner des diesjährigen KYOCERA-Umwletpreises etwas ausführlicher vorstellen. Anfangen möchte ich mit dem Sieger des KYOCERA-Umweltpreises: Die <a href="http://www.skysails.info/deutsch/" target="_blank" onclick="urchinTracker('/outgoing/www.skysails.info/deutsch/?referer=');">SkySails GmbH &amp; Co. KG</a> wurde für ihre automatisierten Zugdrachensysteme mit einem Preisgeld von 50.000 Euro ausgezeichnet. Doch was sind eigentlich automatisierte Zugdrachensysteme?<br />
<object style="width: 370px; height: 300px;" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="370" height="300" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/RuvyhjJFQZI" /><embed style="width: 370px; height: 300px;" type="application/x-shockwave-flash" width="370" height="300" src="http://www.youtube.com/v/RuvyhjJFQZI"></embed></object><br />
Man muss sich diese automatisierten Zugdrachensysteme wie riesige Segel vorstellen, die als Windantrieb für Frachtschiffe dienen. Doch die Zugdrachensysteme von SkySails haben einen entscheidendem Vorteil: Im Gegensatz zu herkömmlichen Segeln erzeugen sie pro Quadratmeter Fläche das 5- bis 25-fache an Vortriebskraft. Dadurch wird der Betrieb von Frachtschiffen profitabler, sicherer, umweltfreundlicher und unabhängiger von Ölreserven. Man sieht an diesem Gewinnerprojekt, dass umweltfreundliche Technologien sich auch finanziell lohnen können.</p>
<p>Reeder können ihre Wirtschaftlichkeit auf diese Weise erhöhen und gleichzeitig die Umwelt schonen. Denn der Treibstoffverbrauch und entsprechend die Emissionen können im Jahresdurchschnitt um 10 bis 50 Prozent gesenkt werden. Das find ich beachtlich und ist ein würdiges Siegerprojekt für den KYOCERA-Umweltpreis 2010. Ein besonders beeindruckendes Detail noch zum Schluss: ein 160 Quadratmeter großer Zugdrachen ist zusammengefaltet nicht größer als eine Telefonzelle und benötigt an Bord daher wenig Stauraum.</p>
<p>Auch von dieser Stelle nochmals einen herzlichen Glückwunsch an den Erfinder, Gründer und Geschäftsführer der SkySails GmbH &amp; Co. KG, Stephan Wrage. Ich wünsch Ihnen und Ihrem Unternehmen immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel.</p>
<div id="attachment_268" class="wp-caption alignnone" style="width: 385px"><img class="size-full wp-image-268" title="Schlierkamp_Wrage" src="http://kyocerablog.de/wp-content/uploads/2010/05/Schlierkamp_Wrage.JPG" alt="Stephan Wrage freut sich über die Verleihung des KYOCERA-Umweltpreises durch Reinhold Schlierkamp" width="375" height="243" /><p class="wp-caption-text">Stephan Wrage freut sich über die Verleihung des KYOCERA-Umweltpreises durch Reinhold Schlierkamp</p></div>
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		<title>KYOCERA-Umweltpreis geht in heiße Phase</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Apr 2010 15:31:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Monika Jacoby</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Bewerbungsphase für den KYOCERA-Umweltpreis ist vorbei. Monika Jacoby gibt einen Ausblick auf die Preisverleihung in Bonn.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bewerbungsphase für den KYOCERA-Umweltpreis endete am 31. März mit einer von uns nicht erwarteten Resonanz. Dass wir mit der zweiten Auflage unseres Umweltpreises anscheinend einen Nerv getroffen haben, der Unternehmer zum Handeln in Sachen CO2-Reduzierung bewegt, macht uns ein wenig stolz. Nachdem bei dem 2008 erstmals verliehenen KYOCERA-Umweltpreis knapp 34 Unternehmen ihre Projekte zur Senkung des CO2-Ausstoßes einreichten, nahmen in diesem Jahr mit 65 fast doppelt so viele Unternehmen an dem mit 100.000 €uro dotierten KYOCERA-Umweltpreis teil. Und dabei waren einige wirklich außergewöhnliche Projekte, die einen nachhaltigen Beitrag zur Senkung von CO2-Emissionen leisten. Ich bin sehr gespannt, die Menschen hinter diesen Projekten am Donnerstag auf der Preisverleihung persönlich kennenzulernen.</p>
<p>Das zeigt nicht nur die zunehmende Bedeutung nachhaltiger Technologien im täglichen Einsatz bei mittelständischen Unternehmen, sondern auch das gewachsene Bewusstsein für ein Umdenken beim Klimaschutz. Aus den Bewerbungsunterlagen wie den dem persönlichen Feedback vieler Teilnehmer konnten wir erfahren, dass sie auf nachhaltige Technologien aus zweierlei Gründen setzen: Einerseits wollen die Unternehmen einen eigenen Beitrag zum Klimaschutz leisten, andererseits stehen aber auch handfeste wirtschaftliche Überlegungen dahinter. Denn mit dem Einsatz energieintelligenter Technologien können die Betriebskosten nachhaltig gesenkt und somit zum echten Wirtschaftsfaktor werden. Neben drei Unternehmen werden wir auch eine Persönlichkeit auszeichnen, die sich bereits seit Jahren um die Senkung von CO2-Emissionen verdient gemacht hat. Man darf gespannt sein, wer diese Auszeichnung in diesem Jahr erhalten wird.</p>
<p>Wir freuen uns sehr, dass wir mit unserem KYOCERA-Umweltpreis einen Teil dazu beitragen konnten, das Bewusstsein für die Vorteile nachhaltiger Technologien für Umwelt und Wirtschaft zu schärfen. Das Thema Nachhaltigkeit ist längst aus der Nische von Ökos, Utopisten und Weltverbesserern in den Mittelpunkt von Wirtschaft und Gesellschaft gewandert. Und da gehört es auch hin.</p>
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		<title>MDS: Einsparungspotenziale nutzen</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Mar 2010 16:41:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Austinat</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Unternehmen verschwenden beim Drucken und Kopieren unnötig Geld durch dezentrale Beschaffung. KYOCERA Managed Document Services (MDS) erhöht Wirtschaftlichkeit.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Kosten im Output-Bereich der meisten Unternehmen sind viel zu hoch – und zwar ganz unnötig! Die dezentrale Beschaffung und Administration ist eine der Hauptursachen für versteckte Druckkosten und dennoch erfolgen bei 19 Prozent der Unternehmen die Beschaffung von Druckern sowie der Nachschub für Verbrauchsmaterialien wie Papier oder Toner immer noch von unterschiedlichen Abteilungen.</p>
<p>Darüber hinaus verbringen Mitarbeiter fast 10 Stunden pro Woche mit der Suche nach Dokumenten. Und trotzdem gehen 3 bis 5 Prozent aller Dokumente verloren. Dennoch führen drei Viertel der Unternehmen keine Print-Management-Maßnahmen durch. Da frag ich mich oft: warum sehen die Unternehmen die Einsparungspotenziale nicht? Es muss doch das Ziel jedes Unternehmens sein, personelle und finanzielle Ressourcen optimal einzusetzen.</p>
<p>KYOCERA MDS ermöglicht es, die Kosten beim Drucken und Kopieren zu reduzieren, und zwar durch ein flexibles Zusammenspiel von verschiedenen Maßnahmen: Im Zuge einer Ist-Analyse werden die Unternehmen zunächst über versteckte Kosten und Umweltbelastungen durch Papier- und Energieverbrauch aufgeklärt. Im Anschluss an die Analyse bietet MDS ein verbessertes Output-Konzept in Form eines auf das Unternehmen zugeschnittene Maßnahmepaket zur Outputoptimierung. Dabei wird das gesamte Outputmanagement in die IT-Strategie eingebunden und zentralisiert. KYOCERA MDS bezieht sich aber nicht nur auf die Optimierung der Outputsysteme, sondern analysiert und optimiert die gesamten Dokumentenprozesse. Durch eine Automatisierung der Dokumentenverteilung sowie eine Archivierung und Inventarisierung der Dokumente kann die Gesamtheit aller Daten flexibel und sicher bewältigt werden.</p>
<p>Besonders in Zeiten, in denen das Volumen der digitalen Informationen stetig zunimmt, wird es für Unternehmen immer wichtiger, Dokumente aller Art besser und wirtschaftlicher zu managen. KYOCERA MDS bietet dafür eine Lösung: MDS ermöglicht eine Steigerung der Effizienz und Produktivität und eine Kostenreduktion von bis zu 30 Prozent.</p>
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		<title>Nachhaltigkeit in den Medien (2)</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 09:23:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Monika Jacoby</dc:creator>
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		<description><![CDATA[2.Teil Medienlese: Monika Jacoby stellt Artikel aus manager magazin wie SZ zu den Themen Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit in unterschiedlichen Branchen vor]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den letzten Tagen sind mir drei Artikel zum Thema Nachhaltigkeit aus vollkommen verschiedenen Bereichen aufgefallen, die ich hier kurz vorstellen möchte:</p>
<p>Das IT-Management in Unternehmen ist längst nicht mehr nur dafür verantwortlich, das Funktionieren der IT-Landschaft zu gewährleisten, IT-Infrastrukturen sind zu einem echten Wirtschaftsfaktor geworden. Diesen Spagat <a href="http://www.manager-magazin.de/it/artikel/0,2828,678315,00.html" target="_blank" onclick="urchinTracker('/outgoing/www.manager-magazin.de/it/artikel/0_2828_678315_00.html?referer=');">&#8220;Zwischen Technik und Wirtschaftlichkeit&#8221;</a>, den IT-Manager zu bewältigen haben, thematisiert das Manager-Magazin. Die Qualität der Technik eines Unternehmen bemisst sich demnach nicht zum nicht nur nach Verfügbarkeitszeiten der Server, sondern auch nach dem Return on Investment (ROI) einer IT-Investition im Unternehmen. IT-Manager werden also vor die Herausforderung gestellt, vorausschauend die wirtschaftlichsten Lösungen für das Unternehmen in die IT-Infrastruktur zu integrieren.<span id="more-209"></span></p>
<p>In <a href="http://www.sueddeutsche.de/leben/847/504064/text/" target="_blank" onclick="urchinTracker('/outgoing/www.sueddeutsche.de/leben/847/504064/text/?referer=');">&#8220;Mehr als Wollsocken und Latzhosen&#8221;</a> geht die Sueddeutsche der Frage nach, warum immer mehr Leute Mode-Artikel kaufen, die eine ökologisch und ethisch einwandfreie Herkunft nachweisen können. Diese Kleidung ist zwar etwas teurer, was aber genau dem Lebensstil der Zielgruppe entspricht: dem so genannten LOHA &#8220;Lifestyle of Health and Substainability&#8221;. Der weltweite Umsatz dieser Heimtextilien aus Naturfasern beträgt übrigens heute bereits 5,3 Milliarden US-Dollar, zeigt also die Relevanz nachhaltiger Produkte für Verbraucher.</p>
<p>Das Thema Mode steht zwar auch im <a href="http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/665/503883/text/" target="_blank" onclick="urchinTracker('/outgoing/www.sueddeutsche.de/gesundheit/665/503883/text/?referer=');">Interview der Süddeutschen mit Nicolas Müller</a> im Mittelpunkt, allerdings geht es hierbei darum, Outdoor-Sport mit der Natur zu verbinden. Der 27-jährige Snowboarder kann es nicht nachvollziehen, dass andere Snowboarder sich ständig in der Natur aufhalten, aber kein Bewusstsein dafür entwickeln, auf nachhaltige Produkte zu setzen. Allein der Verpackungswahn mit Plastik bringt ihn auf die Palme und fordert ein Umdenken zu Produkten, die auch wieder in den natürlichen Kreislauf eingehen können.</p>
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		<title>Kamingespräch &#8220;Nachhaltigkeit als Standortfaktor&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 10:47:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Monika Jacoby</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik und Gesellschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[KYOCERA veranstaltet Kamingespräch "Nachhaltigkeit als Standortfaktor", u.a. mit Klaus Töpfer, Mojib Latif und Reinhold Schlierkamp, Geschäftsführer bei KYOCERA]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am vergangenen Dienstag haben wir hochrangige Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Umweltschutzverbänden nach Düsseldorf zum Kamingespräch eingeladen. Zum Thema &#8220;Nachhaltigkeit als Standortfaktor&#8221; diskutierten unter der Moderation von Sebastian Matthes (Wirtschaftswoche) u. a. Prof. Klaus Töpfer (Bundesumweltminister a.D.), Prof. Mojib Latif (Leibniz-Institut für Meereswissenschaften IFM-GEOMAR), Dr. Manfred Vohrer (BVMW), Dr. Hans W. Fechner (Sprecher der Geschäftsführung, Siempelkamp GmbH &amp; Co. KG) sowie wie unser Geschäftsführer bei KYOCERA MITA Reinhold Schlierkamp. Die Ergebnisse des Kamingesprächs finden Sie zusammengefasst im unten stehenden Film. Oder schauen Sie <a href="http://www.flickr.com/photos/43423750@N08/sets/72157623397699650/" target="_blank" onclick="urchinTracker('/outgoing/www.flickr.com/photos/43423750_N08/sets/72157623397699650/?referer=');">in unser Flickr-Galerie weitere Eindrücke von der Veranstaltung</a> an.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="396" height="326" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/KMEcgPB3ln4" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="396" height="326" src="http://www.youtube.com/v/KMEcgPB3ln4"></embed></object></p>
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		<title>Umweltfüchse: Ökologie + Ökonomie = Nachhaltigkeit</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 13:29:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Toews</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Jaka Systemhaus OHG unterstützt das Projekt Umweltfüchse, das Schülern praxisnah ein Bewusstsein für Umwelt und Nachhaltigkeit beibringt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin nicht nur Weinliebhaber, sondern auch seit einigen Jahren Hobbywinzer. Schon allein deswegen habe ich ein natürliches Interesse daran, dass die Qualität der Trauben und somit des Weins nicht durch negative Auswirkungen des Klimawandels leidet. Dieses persönliche Interesse am Schutz der Umwelt ist allerdings auch gesamtgesellschaftlich relevant. Aus diesem Grund übernehme ich mit der <a href="http://www.jaka.de/de/index/index.php4" onclick="urchinTracker('/outgoing/www.jaka.de/de/index/index.php4?referer=');">Jaka-OHG</a> Verantwortung. Zum einen durch unser Angebot umweltfreundlicher und ressourcenschonender Drucker- und Kopiererlösungen, aber auch durch das Schaffen eines Bewusstseins für Nachhaltigkeit. Daher unterstützen wir seit 2008 das <a href="http://www.oekostation.de/de/projekte/umweltfuechse.htm" onclick="urchinTracker('/outgoing/www.oekostation.de/de/projekte/umweltfuechse.htm?referer=');">Projekt „Umweltfüchse“</a>. Was verbirgt sich genau dahinter?<span id="more-196"></span></p>
<p>„Umweltfüchse“ ist ein Projekt unter Federführung der Ökostation Freiburg, das eine soziale, ökologische und ökonomische Komponente beinhaltet und somit sozusagen ein Dreieck der Nachhaltigkeit darstellt. In dem Projekt lernt eine Schulklasse ein Jahr lang etwas über Gewässerökologie und Wasserverbrauch, das Gärtnern im Biogarten, den ökologischen Fußabdruck oder ressourcenschonendes Verhalten. Und das alles nicht im Klassenzimmer, sondern in freier Natur, so dass lebensnahe Erfahrungen mit Handlungsbezug gesammelt werden können, die darüber hinaus äußerst anschaulich unter natur- und umweltpädagogischer Betreuung vermittelt werden.</p>
<p>Besonders am Herzen liegt mir dabei, junge Menschen für nachhaltiges und ökologisch verantwortliches Handeln zu sensibilisieren. Daher werden die Schüler in Zukunft im Zuge von Praktika die Möglichkeit haben, die Arbeit bei uns in der Jaka-OHG kennenzulernen. Damit wollen wir einen praxisbezogenen Wissenstransfer zwischen Ökologie und Ökonomie stimulieren. Zwei Ziele stehen dahinter: Auf der einen Seite sollen die Kinder und Jugendlichen die Bedeutung eines funktionierenden Ökosystems erlernen, auf der anderen Seite begreifen, dass intelligente und nachhaltige Technologien aktiv zum Erhalt dieses Ökosystems beitragen. Und vielleicht lässt sich dadurch sogar der eine oder andere dazu inspirieren, einen Ingenieursberuf zu ergreifen und zukünftig an der Entwicklung ökologisch wie ökonomisch sinnvoller Lösungen zu arbeiten.</p>
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		<title>Kamingespräch über nachhaltiges Wirtschaften</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 12:41:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Monika Jacoby</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[KYOCERA veranstaltet Kamingespräch im Breidenbacher Hof in Düsseldorf zum Thema Nachhaltigkeit als Standortfaktor mit Klaus Töpfer, Mojib Latif und Mario Ohoven]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir von KYOCERA freuen uns, am morgigen Dienstag, den 2. Februar, ein hochklassig besetztes Kamingespräch auszurichten. Ab 17 Uhr diskutieren im Breidenbacher Hof in Düsseldorf insgesamt sieben Experten über Nachhaltigkeit als Standortfaktor. Neben dem ehemaligen Bundesumweltminister Klaus Töpfer und Mojib Latif vom Leibniz-Institut für Meereswissenschaften werden an der Runde auch Mario Ohoven, Präsident des BVMW und Martin Hille vom NRW-Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie sowie <span id="more-190"></span>Hans Fechner, Geschäftsführer Siempelkamp GmbH &amp; Co KG, der Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe Jürgen Resch und Dieter Brübach, Vorstandsmitglieds des B.A.U.M. e.V., teilnehmen.</p>
<p>Durch den Abend wird Sebastian Matthes, leitender Redakteur der „WirtschaftsWoche“, führen und sich der Frage widmen, welche Potenziale sich durch nachhaltiges Wirtschaften für den Standort Deutschland bieten. Dabei geht es nicht nur um umweltpolitische Aspekte, sondern vor allem darum, Prozesse durch nachhaltige Technologien oder Verhaltensweisen zu optimieren und so die Wirtschaftlichkeit eines Unternehmens zu erhöhen.</p>
<p>Im Rahmen der Veranstaltung werden wir auch den KYOCERA-Umweltpreis den anwesenden Journalisten und Partnern vorstellen. Wir verleihen den mit 100.000 Euro dotierten Preis in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal. Er richtet sich vor allem an mittelständische Unternehmen, die Projekte zur Senkung des CO2-Ausstoßes in ihrem Unternehmen geplant oder bereits realisiert haben. Noch bis zum 31. März können <a href="http://www.kyocera-umweltpreis.de/index/bewerbung.html" target="_blank" onclick="urchinTracker('/outgoing/www.kyocera-umweltpreis.de/index/bewerbung.html?referer=');">Bewerbungen an die Jury unter Vorsitz von Klaus Töpfer</a> eingereicht werden.</p>
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		<title>Was ist Nachhaltigkeit?</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 10:56:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dieter Brübach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mitarbeiterengagement]]></category>
		<category><![CDATA[Ressourcenschonende Technologien]]></category>
		<category><![CDATA[BAUM]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieter Brübach vom Bundesdeutscher Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management (B.A.U.M.) e. V. über Nachhaltigkeit.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Nachhaltigkeit&#8221;. Was ist das? Was soll das? Was habe ich damit zu tun?, fragt der Unternehmer und kann meist allein schon mit dem Wort &#8220;Nachhaltigkeit&#8221; wenig anfangen.</p>
<p>Nun: die Berücksichtigung von Umweltfragen in der Wirtschaft, aber auch in der Politik hat eine dynamische Entwicklung genommen. Im Vergleich zu den vergangenen zwei Jahrzehnten, lässt sich eine Verschiebung der Schwerpunkte erkennen. Die heutige Sichtweise ist wesentlich umfassender, denn es geht nicht nur <span id="more-178"></span>um den Schutz der Umwelt, sondern auch um soziale Aspekte, um globale Verantwortung, die Übernahme von Verantwortung für zukünftige Generationen und somit um die Förderung einer &#8211; nachhaltigen &#8211; Entwicklung.</p>
<p>Der Begriff der Nachhaltigkeit wurde von der Brundtland-Kommission 1987 geprägt: Unter nachhaltiger Entwicklung wird eine Entwicklung verstanden „die den Bedürfnissen der heutigen Generationen entspricht, ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen zu gefährden, ihre eigenen Bedürfnisse zu befriedigen und ihren Lebensstil zu wählen“ (aus UBA 1997). Aus dieser Definition leiten sich die drei Säulen  &#8211; Ökonomie, Ökologie und Soziales &#8211; der nachhaltigen Entwicklung ab.</p>
<p>Als umweltorientierter Unternehmensverband der Wirtschaft setzt B.A.U.M. genau an diesem Punkt an: 1984 als 1. Umweltinitiative der Wirtschaft gegründet, bilden heute ca. 500 Unternehmen aller Branchen und Größenordnungen das größte Netzwerk für umweltorientiertes und auf Nachhaltigkeit zielendes Management in Europa. B.A.U.M. möchte durch eine kooperative Zusammenarbeit die Unternehmen überzeugen, ihre Handlungsmöglichkeiten im Bereich der Nachhaltigkeit stetig weiter auszubauen und die damit verbundenen Chancen zu realisieren.</p>
<p>Unsere Überzeugung nämlich ist: In der Hinwendung auf eine nachhaltige Wirtschaftsweise stecken große Chancen auf unternehmerischen Erfolg! Zunächst einmal ist Nachhaltigkeit auch eine große Herausforderung für die Gesellschaft und die Wirtschaft.</p>
<p>Die von anerkannten Wissenschaftlern in mehreren Klimareports für die UN aufgestellten Szenarien gehen davon aus, dass mittelfristig (binnen 20-50 Jahren) eine ganz wesentliche Reduzierung des Energieeinsatzes, des Ressourcenverbrauches und der Umweltbelastungen zwingend erforderlich ist &#8211; etwa um den Faktor 4 oder gar den Faktor 10.</p>
<p>Die CO²-Emissionen sollen um 80 % vermindert werden, der Primärenergieeinsatz um 50 %. Die Materialproduktivität muss um ein Vielfaches wachsen, der Einsatz nicht-erneuerbarer Rohstoffe um 90 % gesenkt werden. Der Flächenverbrauch soll gar auf Null zurückgehen.</p>
<p>Doch wird diese Herausforderung von den Unternehmen angenommen? Immer noch wird bei vielen Unternehmen überwiegend unreflektiert an der Wachstumsorientierung festgehalten. Das bedeutet jedoch nicht, dass die Probleme nicht bekannt sind, aber sie werden systematisch verdrängt.</p>
<p>Der Klimagipfel in Kopenhagen im Dezember 2009 hat leider eindrucksvoll gezeigt, dass auch bei den weltweit führenden Politikern die Probleme lieber verdrängt als energisch und konsequent angepackt werden.</p>
<p>Welche weiteren Chancen bietet die Nachhaltigkeitsorientierung den Unternehmen?</p>
<p>Der originäre Begriff stammt ja aus der Forstwirtschaft. Nach jahrelang praktizierter Kahlschlagpolitik merkte man dann doch, dass bei einem derart betriebenen Substanzverzehr keine langfristige Rendite zu erzielen ist. Folglich stellte man (erfolgreich) auf Methoden um, die die natürlichen Ressourcen schonten und dadurch auch den ökonomischen Nutzen dauerhaft gewährleisteten.</p>
<p>Dass Ökologie und Ökonomie Hand in Hand gehen können, hat B.A.U.M. in dem Buch &#8220;Kosten senken durch Umweltmanagement &#8211; 1000 Erfolgsbeispiele aus 100 Unternehmen&#8221; eindrucksvoll dokumentiert. Die vielen in der Praxis erfolgreich umgesetzten Beispiele zeigen, wie durch eine systematische Betrachtung von Umweltaspekten und durch entsprechende Maßnahmen insbesondere in den Bereichen Energie- und Wassereinsparung, Einsparung von Rohstoffen und Verpackungsmaterialien sowie Abfallminimierung und Verkehrsoptimierung Kosten gesenkt werden können.</p>
<p>Was aber macht ein Unternehmen zu einem nachhaltigem Unternehmen oder gar einem &#8220;Sustainability-Leader&#8221;?</p>
<p>Der Wissenschaftler Philip C.R. GRAY von der Programmgruppe Mensch, Umwelt, Technik der Kfa Jülich hat für seine Untersuchung zur „Umsetzung des Leitbildes der nachhaltigen Entwicklung in deutschen Unternehmen“ (1999) folgende <strong>Kriterien</strong> zusammengestellt:</p>
<ul>
<li>Das Unternehmen sieht „Win-win“-Lösungen zwischen der Ökologie und der Ökonomie als prinzipiell möglich an,</li>
<li>Das Unternehmen hat ein Umweltmanagementsystem und quantifizierte Umweltziele; diese Ziele sollten möglichst mit ökologischen Managementregeln im Einklang sein bzw. in diese Richtung zielen.</li>
<li>Es gibt Maßnahmen, den ganzen Produktlebenszyklus in ökologischer Hinsicht zu berücksichtigen: Design, Herstellung, Nutzung und Verwertung/Recycling.</li>
<li>Das Unternehmen versucht, Mitarbeiter, Kunden usw. für ökologische Aspekte zu sensibilisieren bzw. zu trainieren.</li>
<li>Ein Dialog über ökologische und andere Ziele des Unternehmens wird zunehmend mit „neuen“ Stakeholdern geführt.</li>
<li>Es gibt freiwillige Kooperationen mit anderen Unternehmen, um Kreisläufe effektiver schließen zu können.
<ul></ul>
</li>
</ul>
<p>Bei der Untersuchung von GRAY nennen Unternehmen folgende <strong>Motive</strong>, weshalb sie sich mit Nachhaltigkeit beschäftigen:</p>
<ul>
<li>Die Verantwortung, zur Lösung von weltweiten Problemen beizutragen (Wahrnehmung von Herausforderungen wie Umweltverschmutzung, Ressourcenverbrauch und Bevölkerungswachstum).</li>
</ul>
<ul>
<li>Die öffentliche Diskussion</li>
<li>Ein ideelles Motiv, wie das persönliche Engagement bzw. Umweltbewusstsein des Inhabers oder von Führungspersonen, wie z.B. Michael Otto, August Oetker, aber auch Claus Hipp, Jürgen Schmidt oder Franz Ehrnsperger. Dies sind herausragende Unternehmerpersönlichkeiten, die mit großem Engagement in ihren Unternehmen erfolgreich „Nachhaltigkeit“ praktizieren.</li>
<li>Forderungen oder Wünsche anderer Akteure wie z.B. Kunden oder Umweltinitiativen.</li>
<li>Gesetzgebung (selten genannt)</li>
<li>Betriebswirtschaftliche Gründe, wie beispielsweise die Einsparung von Kosten, die Sicherung von Qualität und die Steigerung von Effizienz.</li>
</ul>
<ul>
<li>Strategische Gründe (Wettbewerbsfähigkeit)</li>
<li>Imagegewinn</li>
</ul>
<p>Die Herausforderung der gesamten Wirtschaft muss es sein, den Prozess zu einem &#8220;nachhaltigen Wirtschaften&#8221; einzuleiten bzw. umzusetzen. Dazu muss ein Umdenken insbesondere der Unternehmerpersönlichkeiten stattfinden, da mit der derzeitigen Wirtschaftsform die Probleme nicht zu lösen sind. Insbesondere muss es gelingen, durch unternehmerisches Handeln zur Bildung von gesellschaftlich anerkannten Werten beizutragen.</p>
<p>Ich bin sicher, dass die Menschen die Vision einer zukunftsfähigen Gesellschaft vermittelt bekommen müssen. Der große französische Schriftsteller Saint Exupéry hat dies wie folgt ausgedrückt:</p>
<p align="center">Wenn Du ein Schiff bauen willst,</p>
<p align="center">so trommle nicht die Männer zusammen,</p>
<p align="center">um Holz zu beschaffen, Werkzeuge vorzubereiten</p>
<p align="center">und Aufgaben zu vergeben.</p>
<h3>Vermittle ihnen zuallererst die Sehnsucht nach dem weiten Meer!</h3>
<p><a href="http://www.baumev.de/" onclick="urchinTracker('/outgoing/www.baumev.de/?referer=');">www.BAUMeV.de</a></p>
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		<title>Klimaschutz ist kein Spiel &#8211; doch gilt für Kopenhagen: Nach dem Spiel ist vor dem Spiel</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Dec 2009 13:27:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörg Dürr-Pucher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik und Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt- und Naturschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Umwelthilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Klimakonferenz]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[Kopenhagen]]></category>
		<category><![CDATA[KYOCERA]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Kopenhagen war kein Durchbruch für den Klimaschutz. Die Zeit war noch nicht reif. Der Druck war noch nicht groß genug. Die Gegner, Klimawandelprofiteure wie Exxon, die Kohleindustrie und die amerikanischen Republikaner waren noch zu stark. China und Indien verharrten in den Gräben der Schuldzuweisung an die Industriestaaten und deren historische Klimagasschuld. Barack Obama gab der Krankenversicherung für Millionen armer Amerikaner Priorität vor dem globalen Klimaschutz, der ein Dauerlauf von vier oder fünf Dekaden zu werden verspricht. Die Europäer mussten einmal mehr erkennen, dass der alte Kontinent zwar wichtig aber schon lange nicht mehr entscheidend ist, wenn er keine echten Verbündeten in Amerika, Asien oder Afrika findet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kopenhagen war kein Durchbruch für den Klimaschutz. Die Zeit war noch nicht reif. Der Druck war noch nicht groß genug. Die Gegner, Klimawandelprofiteure wie Exxon, die Kohleindustrie und die amerikanischen Republikaner waren noch zu stark. China und Indien verharrten in den Gräben der Schuldzuweisung an die Industriestaaten und deren historische Klimagasschuld. Barack Obama gab der Krankenversicherung für Millionen armer Amerikaner Priorität vor dem globalen Klimaschutz, der ein Dauerlauf von vier oder fünf Dekaden zu werden verspricht. Die Europäer mussten einmal mehr erkennen, dass der alte Kontinent zwar wichtig aber schon lange nicht mehr entscheidend ist, wenn er keine echten Verbündeten in Amerika, Asien oder Afrika findet.<br />
<span id="more-171"></span><br />
Das ist schlecht, denn wieder sind mindestens zwei Jahre verloren in diesem extrem komplexen globalen Tauziehen um Macht und Einfluss um Kosten und Nutzen für Konzerne, Branchen, Länder, und Regionen. Klimaschutz ist aber nicht nur der politische und gesellschaftliche Diskurs auf globaler Ebene. Erfolg und Misserfolg entscheiden sich nicht alleine auf den Weltklimakonferenzen. Klimaschutz ist das Handeln des Einzelnen, der kleinen und großen Unternehmen, der Kommune, des Kreises, des Landes des Vereins, des Forschers. Wir brauchen eine weltweite Trotzreaktion gegen das Versagen der politischen und gesellschaftlichen Elite. Jeder kann an seinem Platz dem Klimawandel entgegentreten.</p>
<p>Unternehmer und Unternehmen sollten es machen wie Siemens und Bosch. Investieren Sie in regenerative Energien. Landräte können Ihre Dächer an Solarinvestoren vermieten und ihre Liegenschaften energetisch sanieren. Bürgermeister sollten ihre Gemeinden zu Bioenergiedörfern machen und Windparks ausweisen. Forscher sollten sich der Energieeffizienz verschreiben, damit wir Ressourcen schonen können, ohne unseren Lebensstil allzu drastisch ändern zu müssen. Brautpaare können einen Baum pflanzen. Nicht nur einmal im Leben sondern jedes Jahr am Hochzeitstag. BUND-Gruppen können aus Ihrer Lethargie erwachen und Ihren Gemeinderat wieder so unter Druck setzen wie in den guten alten achtziger Jahren.</p>
<p>Jeder kann etwas tun. Kaufen Sie einen A++ Kühlschrank, buchen Sie eine Fahrradtour statt Ihrer geplanten Flugreise, fordern Sie Ihren Chef auf, eine große Solaranlage aufs Dach des Unternehmens zu setzen, dämmen Sie Ihr Haus, melden Sie Ihre Kommune zur Solarbundesliga an. Eltern können Ihre Kinder zum Klimaschutz motivieren: Kinder können Ihre Eltern zum Klimaschutz anhalten. Lehrer ihre Schüler erziehen und Schüler Ihre Lehrer konfrontieren.</p>
<p>Das Engagement macht Sinn, denn es gibt Hoffnung für die nächste Klimakonferenz in zwei Jahren in Mexiko. Das Zwei-Grad-Ziel ist jetzt in aller Munde. Die Wirtschaftskrise zeigt, dass wir umdenken müssen. China verkauft nicht mehr nur Solaranlagen in die Welt sondern will in der nächsten Dekade 20 Gigawatt im eigenen Land installieren. Mehr als doppelt soviel wie der Weltmarkt 2009. Indien startet neben der Windkraft jetzt auch im Solarbereich zur Aufholjagd. In Kamerun entstehen die ersten Solarenergiedörfer. Der Ölpreis wird bald wieder anziehen und Energiesparen weltweit zur ökonomischen Pflicht machen. Putin wird mit Gerhard Schröders Hilfe am Gashahn spielen und damit den Klimaschutz voranbringen.</p>
<p>Auch der Blick in die kurze Geschichte des Klimaschutzes macht Hoffnung. 1995 in Berlin bei der Weltklimakonferenz gelang trotz großer Hoffnungen bei unserem „Heimspiel“ nur ein kleiner Fortschritt, ich selbst war damals als stellvertretender Pressesprecher der NGOs aktiv. Wir waren genauso enttäuscht wie heute nach Kopenhagen. Und dann in Kyoto, nur zwei Jahre später, ein bindendes Abkommen. Dieses kleine Wunder gilt es jetzt zu wiederholen. Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Im Klimaschutz wie im Fußball. Einen neuen Trainer gibt es diesmal nicht. Aber immerhin hieß die damals in Berlin trotz grandiosem Einsatz gescheiterte Umweltministerin Angela Merkel. Sie wird mit uns in Mexiko wieder antreten. Wir müssen uns für diese zwei harten Jahre alle selbst motivieren. Die Belohnung kann ein weltweites Klimaschutz-Abkommen in zwei Jahren sein.</p>
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