„Es ist nicht alles Gold, was glänzt.“ Auch wenn dies ein altes Sprichwort ist, büßt es damit keineswegs an Aktualität. Denn nicht nur ein modernes Aussehen sollte beim Kauf von Büroausstattung als Indikator dienen. Dieter Brühbach versichert dem KYOblog-Team im zweiten Teil der Nachhaltigkeitstipps für das Büro, dass man mit Möbeln, bei denen ökologisch sinnvolles Material auf elegantes Design trifft, in eine grüne Zukunft investiert.
Dieter Brübach:
“Für einen umweltverträglichen Schreibtisch oder Bürostuhl spielt der Materialeinsatz eine wichtige Rolle. Grundsätzlich sollten Materialien zum Einsatz kommen, die ökologisch sinnvoll sind. Mindestens 50 % des Gesamtproduktes sollten aus nachwachsenden Rohstoffen oder Recyclingmaterialien bestehen. Dass für Polster- und Bezugsstoffe folglich Naturstoffe verwendet werden, ist selbstverständlich. Wichtig ist auch, dass die verwendeten Produkte schadstofffrei sind und nur umweltverträgliche Hilfsstoffe bei der Produktion verwendet werden. Doch wie soll der Verbraucher erkennen, welche Materialien das umweltfreundliche Möbelstück enthält? Hier helfen dem Einkäufer Umweltzeichen wie der Blaue Engel oder eine vollständige Werkstoffkennzeichnung, die eine genaue Identifizierung der einzelnen Bestandteile ermöglicht.
Sollte ein Möbelstück nach längerer Nutzungsdauer nicht mehr gebraucht werden, muss es nicht gleich im Abfall landen. Zunächst sollte überprüft werden, ob dieses nicht an einen Zweitnutzer weitergegeben werden kann. Dies können beispielsweise Vereine, aber auch die Mitarbeiter des eigenen Unternehmens sein, die einen ausgedienten Büroschreibtisch zu Hause nutzen können. Ist das gebrauchte Möbelstück in einem Zustand, der keine Nutzung mehr erlaubt, ist von der Rücknahmegarantie des Lieferanten oder Herstellers Gebrauch zu machen.”
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