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WIR ÜBER UNS

UND DIESEN BLOG

Respect the devine and love the people - Bereits bei der Gründung von KYOCERA im Jahre 1959 vertrat Herr Kazuo Inamori die Philosophie, dass die harmonische Koexistenz mit Natur und Gesellschaft die Grundlage aller Geschäftsaktivitäten zu sein hat. Das Thema Nachhaltigkeit ist daher tief in der Unternehmensphilosophie verankert. Wir möchten dieses Blog daher nutzen, um über unser Engagement zu informieren und natürlich auch zu diskutieren. Umweltschutzprojekte, wirtschaftliche und ressourcenschonende Technologien in unseren Produkten spielen hier ebenso eine Rolle wie nachhaltige Managementkonzepte, Umweltkonzepte am Arbeitsplatz sowie informative Beiträge der Juroren des KYOCERA-Umweltpreises.

Impressionen vom KYOCERA-Umweltpreis

Die Sieger des KYOCERA-Umweltpreises eingerahmt von der Jury

Die Sieger des KYOCERA-Umweltpreises mit der Jury

Die Preisverleihung des KYOCERA-Umweltpreises in Bildern. Von der Veranstaltung im alten Bundestag in Bonn – über die ich bereits hier berichtet habe  – gibt es jetzt auch einige Bilder zu sehen. Hier im Blog und natürlich einige mehr auf unserer Flickr-Seite. Mit allen Preisträgern sowie der Jury unter Vorsitz von Prof. Klaus Töpfer.

Blick in den Plenarsaal des alten Bundestages während der Verleihung des KYOCERA-Umweltpreises

Blick in den Plenarsaal des alten Bundestages während der Verleihung des KYOCERA-Umweltpreises 2010

KYOCERA-Umweltpreis: Tolle Veranstaltung

Gestern war es so weit: Aus den 64 Bewerbungen für den KYOCERA-Umweltpreis wurden vor 1.000 Vertretern aus mittelständischen Unternehmen die drei Sieger ausgezeichnet und zudem zwei Sonderpreise für besondere Verdienste um die Reduzierung von CO2-Emissionen vergeben. Bevor ich zu den Preisträgern komme, möchte ich mich zunächst bei einigen bedanken, die diese gelungene Veranstaltung überhaupt erst möglich gemacht haben.

Ein besonderer Dank geht vorab an unsere Jury unter Vorsitz von Prof. Klaus Töpfer. Mit ihm in der Jury saßen der Klimaexperte Mojib Latif, Mario Ohoven vom Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW), Dieter Brübach vom Bundesdeutschen Arbeitskreis Umweltbewusstes Management e. V. (B.A.U.M.), Martin Poreda von kununu, Sebastian Matthes von der WiWo, Dr. Stephan Schwarzer von der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), Jörg Dürr-Pucher von der Deutschen Umwelthilfe (DUH), Dr. Ahmet Lokurlu von der SOLITEM AG und letztjähriger Sieger des KYOCERA-Umweltpreises sowie Detlef Herb als Umweltbeauftragter von KYOCERA. Zudem möchte ich mich beim BVMW als Ausrichter des Tags der Wirtschaft bedanken, in dessen Rahmen wir die Verleihung des KYOCERA-Umweltpreises durchgeführt haben. Der BVMW ist neben dem B.A.U.M. unser Partner bei der Vergabe des KYOCERA-Umweltpreises.

Die Preisträger des KYOCERA-Umweltpreises 2010

Die Preisträger des KYOCERA-Umweltpreises 2010

Die Jury hat unter den zahlreichen Bewerbungen auch in diesem Jahr drei würdige Gewinner mit einer Gesamtsumme von 100.000 für ihr Engagement um die Senkung von CO2-Emissionen belohnt. Der erste mit 50.000 Euro dotierte Preis geht in diesem Jahr an die SkySails GmbH & Co. KG für ihre Entwicklung von automatisierten Zugdrachensystemen, ein Windantrieb für Frachtschiffe, mit denen nicht nur Treibstoff gespart wird, sondern auch schneller der nächste Hafen erreicht. 30.000 Euro erhielt die LichtBlick AG für den zweiten Platz, den sie sich durch ihr SchwarmStrom-Konzept verdient haben. Durch intelligente Steuerung und Vernetzung vieler so genannter ZuhauseKraftzwerke wird die Energieeffizienz bei der Stromerzeugung enorm erhöht. Den dritten Platz belegte die Groz-Beckert KG mit dem Projekt “Litespeed”, einer Stricknadel-Neuentwicklung, mit der der Stromverbrauch industrieller Nähmaschinen durch eine Minimierung von Gewicht und Reibungsverlusten nachhaltig gesenkt werden kann. Im Zuge des KYOCERA-Umweltpreises 2010 wurden auch zwei Ehrenpreise an Aloys Wobben von der ENERCON GmbH für seine wegweisenden Leistungen bei der Entwicklung von Windkrafttechnologien sowie Kasper Rorsted von der Henkel AG & Co. KGaA für das die langjährige nachhaltige Unternehmensphilosophie des Düsseldorfer Traditions- und Weltunternehmens vergeben.

In den kommenden Tagen werden wir die einzelnen Siegerprojekte detailliert vorstellen, denn diese Gewinner haben wirklich eine besondere Aufmerksamkeit verdient. Ihr Engagement, Ideen zur CO2-Senkung auch in die Tat umzusetzen und damit einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, sollte uns allen zum Vorbild dienen.

Monument trifft Moderne: KYOCERA-Umweltpreis im alten Bundestag

Für die Verleihung des zweiten KYOCERA-Umweltpreises haben wir in diesem Jahr einen ganz besodneren Ort gewählt. Im ehemaligen Bundestag in Bonn werden die Gewinner des KYOCERA-Umweltpreises gekürt. Im Rahmen vom “Tag der Wirtschaft”, ausgerichtet vom Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW), prämiert die Jury des KYOCERA-Umweltpreises drei Unternehmen für ihre Anstrengungen zur Senkung des CO2-Ausstoßes in ihren Betrieben. Darüber hinaus werden wir eine Persönlichkeit mit besonderen Verdiensten um die nachhaltige Senkung von CO2-Emissionen mit einem Sonderpreis auszeichnen.

Im ehemaligen Bundestag trafen Politiker seiner Zeit wegweisende Entscheidungen, die die Entwicklung Deutschlands seit 1949 wesentlich vorangetrieben haben. Daher wollen wir es auch als Symbol verstanden wissen, die Themen Nachhaltigkeit und Senkung des CO2-Ausstoßes an diesem geschichtsträchtigen Ort in den Mittelpunkt zu stellen und Unternehmen, die sich durch ihren Einsatz besonders darum verdient machen, zu ehren.

Die Jury ist dabei hochkarätig besetzt: Unter Vorsitz des ehemaligen deutschen Umweltministers und Exekutivdirektors des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) Prof. Klaus Töpfer werden der KlimaforscherMojib Latif, der Vorsitzende des BVMW Mario Ohoven sowie der Umweltbeauftragte von KYOCERA MITA, Detlef Herb, darüber entscheiden, welche Unternehmen neben der Auszeichnung mit dem KYOCERA-Umweltpreis das Preisgeld in Höhe von 100.000 Euro erhalten werden.

Wenn am kommenden Donnerstag ab 14 Uhr drei Unternehmen für ihr Engagement mit dem KYOCERA-Umweltpreis ausgezeichnet werden, sollen sie auch ein Vorbild für andere Unternehmen sein, die mit nachhaltigen Technologien einen Beitrag zum Klimaschutz leisten und gleichzeitig die Wirtschaftlichkeit ihres Unternehmens steigern.

KYOCERA-Umweltpreis geht in heiße Phase

Die Bewerbungsphase für den KYOCERA-Umweltpreis endete am 31. März mit einer von uns nicht erwarteten Resonanz. Dass wir mit der zweiten Auflage unseres Umweltpreises anscheinend einen Nerv getroffen haben, der Unternehmer zum Handeln in Sachen CO2-Reduzierung bewegt, macht uns ein wenig stolz. Nachdem bei dem 2008 erstmals verliehenen KYOCERA-Umweltpreis knapp 34 Unternehmen ihre Projekte zur Senkung des CO2-Ausstoßes einreichten, nahmen in diesem Jahr mit 65 fast doppelt so viele Unternehmen an dem mit 100.000 €uro dotierten KYOCERA-Umweltpreis teil. Und dabei waren einige wirklich außergewöhnliche Projekte, die einen nachhaltigen Beitrag zur Senkung von CO2-Emissionen leisten. Ich bin sehr gespannt, die Menschen hinter diesen Projekten am Donnerstag auf der Preisverleihung persönlich kennenzulernen.

Das zeigt nicht nur die zunehmende Bedeutung nachhaltiger Technologien im täglichen Einsatz bei mittelständischen Unternehmen, sondern auch das gewachsene Bewusstsein für ein Umdenken beim Klimaschutz. Aus den Bewerbungsunterlagen wie den dem persönlichen Feedback vieler Teilnehmer konnten wir erfahren, dass sie auf nachhaltige Technologien aus zweierlei Gründen setzen: Einerseits wollen die Unternehmen einen eigenen Beitrag zum Klimaschutz leisten, andererseits stehen aber auch handfeste wirtschaftliche Überlegungen dahinter. Denn mit dem Einsatz energieintelligenter Technologien können die Betriebskosten nachhaltig gesenkt und somit zum echten Wirtschaftsfaktor werden. Neben drei Unternehmen werden wir auch eine Persönlichkeit auszeichnen, die sich bereits seit Jahren um die Senkung von CO2-Emissionen verdient gemacht hat. Man darf gespannt sein, wer diese Auszeichnung in diesem Jahr erhalten wird.

Wir freuen uns sehr, dass wir mit unserem KYOCERA-Umweltpreis einen Teil dazu beitragen konnten, das Bewusstsein für die Vorteile nachhaltiger Technologien für Umwelt und Wirtschaft zu schärfen. Das Thema Nachhaltigkeit ist längst aus der Nische von Ökos, Utopisten und Weltverbesserern in den Mittelpunkt von Wirtschaft und Gesellschaft gewandert. Und da gehört es auch hin.

MDS: Einsparungspotenziale nutzen

Die Kosten im Output-Bereich der meisten Unternehmen sind viel zu hoch – und zwar ganz unnötig! Die dezentrale Beschaffung und Administration ist eine der Hauptursachen für versteckte Druckkosten und dennoch erfolgen bei 19 Prozent der Unternehmen die Beschaffung von Druckern sowie der Nachschub für Verbrauchsmaterialien wie Papier oder Toner immer noch von unterschiedlichen Abteilungen.

Darüber hinaus verbringen Mitarbeiter fast 10 Stunden pro Woche mit der Suche nach Dokumenten. Und trotzdem gehen 3 bis 5 Prozent aller Dokumente verloren. Dennoch führen drei Viertel der Unternehmen keine Print-Management-Maßnahmen durch. Da frag ich mich oft: warum sehen die Unternehmen die Einsparungspotenziale nicht? Es muss doch das Ziel jedes Unternehmens sein, personelle und finanzielle Ressourcen optimal einzusetzen.

KYOCERA MDS ermöglicht es, die Kosten beim Drucken und Kopieren zu reduzieren, und zwar durch ein flexibles Zusammenspiel von verschiedenen Maßnahmen: Im Zuge einer Ist-Analyse werden die Unternehmen zunächst über versteckte Kosten und Umweltbelastungen durch Papier- und Energieverbrauch aufgeklärt. Im Anschluss an die Analyse bietet MDS ein verbessertes Output-Konzept in Form eines auf das Unternehmen zugeschnittene Maßnahmepaket zur Outputoptimierung. Dabei wird das gesamte Outputmanagement in die IT-Strategie eingebunden und zentralisiert. KYOCERA MDS bezieht sich aber nicht nur auf die Optimierung der Outputsysteme, sondern analysiert und optimiert die gesamten Dokumentenprozesse. Durch eine Automatisierung der Dokumentenverteilung sowie eine Archivierung und Inventarisierung der Dokumente kann die Gesamtheit aller Daten flexibel und sicher bewältigt werden.

Besonders in Zeiten, in denen das Volumen der digitalen Informationen stetig zunimmt, wird es für Unternehmen immer wichtiger, Dokumente aller Art besser und wirtschaftlicher zu managen. KYOCERA MDS bietet dafür eine Lösung: MDS ermöglicht eine Steigerung der Effizienz und Produktivität und eine Kostenreduktion von bis zu 30 Prozent.

Höchstleistungen für eine nachhaltige HIV/Aids-Aufklärung

Seit 2001 gehe ich jährlich mit meiner Crew auf die von mir ins Leben gerufene „aids awareness expedition“, darunter die Panamericana- Radtour in 2005 und im letzten Jahr eine Odyssee zu den höchsten Gipfeln aller Kontinente, um auf das Thema HIV/AIDS aufmerksam zu machen. 2005 hat sich uns auch KYOCERA angeschlossen und unterstützt unser Projekt seitdem in jedem Jahr. Möglicherweise stellen Sie sich gerade die Frage, was das Engagement für ein stärkeres Bewusstsein für die mit weltweit 36 Millionen Infizierten gefährlichste Immunschwächekrankheit HIV/AIDS mit Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit zu tun hat.

In Südafrika beispielsweise trägt in vielen Unternehmen ein Drittel der Belegschaft das HI-Virus in sich – das hat natürlich auch Einfluss auf die Arbeitsbedingungen vor Ort. So tun sich die deutschen Autohersteller VW, Mercedes und BMW dadurch hervor, die Arbeiter und ihre Familien mit Bildungsmaßnahmen im Gesundheitsbereich zu unterstützen und darüber hinaus HIV-Tests anzubieten sowie sich um die Krankenversorgung zu kümmern und Lebens-, Invaliden- oder Rentenversicherungen anzubieten. Damit wird das Problem an der Wurzel angepackt: Durch Aufklärung werden die Betroffenen für die Risiken der Infektion sensibilisiert und von der Notwendigkeit der Prävention überzeugt. Es wird also nachhaltig ein Bewusstsein für die Immunschwächekrankheit HIV/AIDS geschaffen und so die Wahrscheinlichkeit zukünftiger Infektionen reduziert.

Dieses Ziel verfolgen auch wir gemeinsam mit KYOCERA: Wir erklimmen die weltweit höchsten Berge, um zu symbolisieren, dass der Gipfel erreicht ist und die Zahl der Neuinfektionen nicht weiter steigen darf. Für dieses Ziel lohnen sich die strapaziösen 24.000 Kilometer quer über mehrere Kontinente wie auf der letzten „cape2cape – aids awareness expedition“ vom Nordkap in Norwegen bis zum Kap der guten Hoffnung in Südafrika.

Und wir werden nicht müde, weitere Expeditionen zu starten, die auf das wichtige Thema aufmerksam machen – gemeinsam mit einem starken Partner wie KYOCERA an unserer Seite.

Kamingespräch “Nachhaltigkeit als Standortfaktor”

Am vergangenen Dienstag haben wir hochrangige Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Umweltschutzverbänden nach Düsseldorf zum Kamingespräch eingeladen. Zum Thema “Nachhaltigkeit als Standortfaktor” diskutierten unter der Moderation von Sebastian Matthes (Wirtschaftswoche) u. a. Prof. Klaus Töpfer (Bundesumweltminister a.D.), Prof. Mojib Latif (Leibniz-Institut für Meereswissenschaften IFM-GEOMAR), Dr. Manfred Vohrer (BVMW), Dr. Hans W. Fechner (Sprecher der Geschäftsführung, Siempelkamp GmbH & Co. KG) sowie wie unser Geschäftsführer bei KYOCERA MITA Reinhold Schlierkamp. Die Ergebnisse des Kamingesprächs finden Sie zusammengefasst im unten stehenden Film. Oder schauen Sie in unser Flickr-Galerie weitere Eindrücke von der Veranstaltung an.

Klimaschutz ist kein Spiel – doch gilt für Kopenhagen: Nach dem Spiel ist vor dem Spiel

Kopenhagen war kein Durchbruch für den Klimaschutz. Die Zeit war noch nicht reif. Der Druck war noch nicht groß genug. Die Gegner, Klimawandelprofiteure wie Exxon, die Kohleindustrie und die amerikanischen Republikaner waren noch zu stark. China und Indien verharrten in den Gräben der Schuldzuweisung an die Industriestaaten und deren historische Klimagasschuld. Barack Obama gab der Krankenversicherung für Millionen armer Amerikaner Priorität vor dem globalen Klimaschutz, der ein Dauerlauf von vier oder fünf Dekaden zu werden verspricht. Die Europäer mussten einmal mehr erkennen, dass der alte Kontinent zwar wichtig aber schon lange nicht mehr entscheidend ist, wenn er keine echten Verbündeten in Amerika, Asien oder Afrika findet.
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Frohe Weihnachten

Vielen Dank für Ihren Klick auf unseren Blog. Vor rund einem Monat haben wir hiermit eine neue Plattform für Beiträge und Diskussionen rund um das Thema Nachhaltigkeit geschaffen. Ob zum KYOCERA-Umweltpreis oder zur Umweltpolitik der neuen Regierung – spannende Themen haben weiterlesen

25 Jahre BAUM – Glückwunsch für gelebte Nachhaltigkeit

Am 23. und 24.11.09 war ich auf der 25-Jahr-Feier des Bundesdeutschen Arbeitskreises für Umweltbewusstes Management (BAUM e.V.) eingeladen. Den Weg nach Hamburg trat ich gern an, um in der gediegenen hanseatischen Atmosphäre des alten Börsensaals nicht nur dem BAUM zu seinem Jubiläum zu gratulieren, sondern auch der Verleihung des Umweltpreises beizuwohnen.

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