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WIR ÜBER UNS

UND DIESEN BLOG

Respect the devine and love the people - Bereits bei der Gründung von KYOCERA im Jahre 1959 vertrat Herr Kazuo Inamori die Philosophie, dass die harmonische Koexistenz mit Natur und Gesellschaft die Grundlage aller Geschäftsaktivitäten zu sein hat. Das Thema Nachhaltigkeit ist daher tief in der Unternehmensphilosophie verankert. Wir möchten dieses Blog daher nutzen, um über unser Engagement zu informieren und natürlich auch zu diskutieren. Umweltschutzprojekte, wirtschaftliche und ressourcenschonende Technologien in unseren Produkten spielen hier ebenso eine Rolle wie nachhaltige Managementkonzepte, Umweltkonzepte am Arbeitsplatz sowie informative Beiträge der Juroren des KYOCERA-Umweltpreises.

Nachhaltigkeitstipps für das Büro – Teil 1

Das Thema Nachhaltigkeit ist zwar in aller Munde, aber wenn es zur Umsetzung kommen soll, entsteht oftmals Ratlosigkeit. Das KYOblog-Team bekam vom Jury-Mitglied Dieter Brübach (B.A.U.M. e. V.) wertvolle Tipps, wie man selbst beim Kauf von Büromöbeln und –bedarf mühelos auf ökologisch-nachhaltige Produkte achten kann. So gelingt es ganz einfach, Umweltbewusstsein zu einer Alltäglichkeit zu machen. Am Beginn unserer kleinen Serie geht es um Büromöbel:

Dieter Brübach:

“An Büromöbel werden vielfältige Anforderungen gestellt: Modern, schick, technisch einwandfrei und ergonomisch sollen sie sein. Man sollte aber auch auf Langlebigkeit und Ressourcenschonung und damit Umweltverträglichkeit achten. Design und Umweltverträglichkeit müssen keinen Widerspruch bilden. Sie können sich durch eine umweltfreundliche Produktgestaltung wunderbar ergänzen. Ein wichtiges Kriterium für eine umweltfreundliche Produktgestaltung ist die lange Lebensdauer. Dazu sollte den Möbeln eine robuste und recyclinggerechte Konstruktion zugrunde liegen. Zudem wird die Lebensdauer durch die Verwendung von widerstandsfähigen Materialien und einer unempfindlichen Mechanik verlängert. Möbel, die lange genutzt werden sollen, müssen auch leicht zu reparieren sein. Dazu gehört, dass Tische, Schubladencontainer, Sitzmöbel und Schränke leicht zu demontieren sind. Beim Möbelkauf ist dementsprechend darauf zu achten, dass die ausgewählten Stücke nicht geklebt, geschweißt oder genietet sind, sondern lösbare Verbindungen aufweisen, die geschraubt oder gesteckt werden. Natürlich hilft es wenig, wenn keine Ersatzteile mehr erhältlich sind. Eine garantierte Ersatzteilverfügbarkeit für Verschleißteile von mindestens zehn Jahren ist daher empfehlenswert. Eine Garantiezeit für die eingesetzten Büromöbel von mindestens fünf Jahren ist ein Muss.”

Wer schon jetzt in einem nachhaltig betriebenen Büro arbeitet, kann sich auch beim KYOCERA-Umweltpreis bewerben. Infos gibt’s hier oder auf Facebook.

“Die Menschheit braucht saubere Energie”

Im Handelsblattartikel vom 24.11.2010 erläutert KYOCERA Chef Makoto Kawamura die Strategien des Konzern im weltweit boomenden Solarmarkt (http://bit.ly/fbcsXc). Laut Kawamura steigen die Anforderungen an den Umwelschutz, denn die Weltbevölkerung wächst und die fossilen Brennstoffe sind irgendwann erschöpft. Die Konkurrenz im Solarmarkt ist groß, KYOCERA setzt jedoch auf Qualität und die 35 jährige Erfahrung mit Solarmodulen.
Der Bedarf nach regenerativen Energien und ressourcenschonenden Produkten wird in den nächsten Jahren zunehmen. KYOCERA entwickelt seit über 50 Jahren ressourcenschonende Produkte wie langlebige ECOSYS Drucker, Solarmodule und Feinkeramikbauteile. Die Lebensqualität der Menschen zu verbessern, ist die Philosophie des Konzerns.  Als Unternehmen mit einer solch philantropischen Strategie engagiert sich der Konzern aber auch in vielen nachhaltigen Projekten weltweit. Seit vielen Jahren verbessert KYOCERA die Bildungs-und Energieinfrastruktur in ländlichen Gebieten von Entwicklungsländer und unterstützt Aktivisten in sozialen Projekten.  Auch Unternehmen sollen motiviert werden, in Umwelttechnologien zu investieren. Gemeinsam mit der DUH, und dem BVMW fördert KYOCERA MITA Deutschland GmbH mit dem KYOCERA UMWELTPREIS http://www.kyocera-umweltpreis.de mittelständische Unternehmen bei der Umsetzung CO2-reduzierender Projekte.

Öfter mal fleischlos essen hilft dem Klima

Als Vegetarierin liegt mir das Thema fleischlose Ernährung sehr am Herzen. Zum Wohl der Tiere, der Gesundheit – und nicht zuletzt der Umwelt. Für die meisten Menschen ist es ganz selbstverständlich Fleisch zu essen. Warum auch nicht: es schmeckt gut, es ist ein Grundnahrungsmittel. Ein Deutscher verzehrt durchschnittlich pro Jahr fast 90 Kilo Fleisch und Fisch, ein Amerikaner fast 125 Kilo.

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KYOCERA zeichnet Acetebis Peacock und Ingram Micro aus

Die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit unseren Partnern ist für uns unerlässlich – auch das hat mit Nachhaltigkeit zu tun. Vor diesem Hintergrund haben wir nun bereits zum zweiten Mal den KYOCERA Distributionsaward vergeben. Der Titel „Distributor des Jahres“ ging dabei im Bereich Hardware an die Acetebis Peacock GmbH. Im Bereich Consumables erhielt die Firma Ingram Micro die Auszeichnung.

Über ein Jahr lang wurden alle autorisierten Consumables- und Hardware-Distributoren  sowohl in Hinblick auf ihre Gesamtleistung als auch auf die Entwicklung in der Zusammenarbeit mit KYCOERA bewertet. Neben Umsatz und Produktentwicklung spielten zudem Faktoren wir Loyalität, Training und E-Learning eine wichtige Rolle bei der Bewertung.

Ein Interview mit den Preisträgern zum Thema nachhaltige Zusammenarbeit sehen Sie hier:

Interview mit den Preisträgern des KYOCERA Distributionsaward 2010

Energiesparprogramm a la carte

Kennen Sie den grünen Pflanzenvorhang , den so genannten Green Curtain, aus Goyapflanzen oder Prunkwinden? Das ist doch mal eine pfiffige Idee! Da trifft Umweltschutz auf Ästhetik, denn der Green Curtain sieht nicht nur hübsch aus, sondern entlastet die Klimaanlage, spart Energie und schützt so die Umwelt. Darüber hinaus wird CO2 durch Photosynthese abgebaut. Auch das lästige Auf- und Abfahren der Jalousien entfällt, weil die miteinander verflochtenen Blätter eine grüne Wand erschaffen und die Innenräume von direkter Sonneneinstrahlung abschirmen.

Sieht nicht nur gut aus, sondern leistet auch einen Beitrag für die Umwelt - der Green Curtain bei KYOCERA

Sieht nicht nur gut aus, sondern leistet auch einen Beitrag für die Umwelt - der Green Curtain bei KYOCERA

Wir bei KYOCERA sind nicht nur begeistert, mit dem Green Curtain einen zusätzlichen Beitrag für den Umweltschutz und die Verschönerung unserer Arbeitsplätze zu leisten. Trägt der Green Curtain Gemüse oder Obst, kann dieses in der Küche oder Werkskantine für Abwechslung sorgen und schmeckt richtig lecker. Das Ganze ist unglaublich umweltfreundlich und dazu noch kostengünstig. Es bedarf lediglich eines Rankgitters sowie der passenden Pflanze.

Einfach himmlisch: 16 Blaue Engel für ECOSYS Konzept von KYOCERA

Angefangen hat alles 1997 mit dem FS-1700, der als weltweit erster Laserdrucker den Blauen Engel erhielt. Der Blaue Engel ist ein Prüfsiegel oder auch Gütesiegel  für besonders umweltschonende Produkte und Dienstleistungen. Seitdem haben immer wieder Drucker und Kopierer von KYOCERA das berühmte Umwelsiegel bekommen und damit ihre Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit nachgewiesen. Heute tragen insgesamt 38 Systeme die Zertifizierung.

Beim Drucken und Kopieren werden per se Ressourcen eingesetzt, um ein optimales Ergebnis zu erzielen. Die ECOLaser-Drucker von KYOCERA besitzen einige Spezifikationen, die diese Prozesse ressourcenschonender gestalten. So benötigen Anwender außer Toner keine weiteren Verbrauchsmaterialien. Aufgrund der keramischen Bestandteile ist die Fotoleittrommel widerstandsfähiger als herkömmliche Fotoleittrommeln und besitzt somit eine längere Lebensdauer. Die längere Lebensdauer ist ein wesentlicher Aspekt bei der Einsparung von Ressourcen und somit der Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit. Die Tonerboxen bestehen aus nur vier Komponenten, beim Wetterbewerb aus bis zu 60 Einzelteilen. Diese müssen letzten Endes entsorgt werden – allein die Quantität der Einzelteile zeigt, wer hier vorn liegt. Dies senkt damit die Abfallmenge um bis zu 75 Prozent. Darüber hinaus senkt das neue Mikropartikel-Toner System den Energieverbrauch um 30 bzw. 15 Prozent. Die Gerätegehäuse der Systeme erhalten außerdem keine schädlichen Halogene. Verpackt wird grundsätzlich in umweltfreundlichen Kartonagen.

Der 2. KYOCERA Umweltpreis – ein Rückblick

Ein wirklich ehrwürdiger Rahmen für die Verleihung des 2. KYOCERA UMWELTPREISES – das Bundeshaus in Bonn, in dem 1949 bis 1999 die Plenarsitzungen des Deutschen Bundestages stattfanden. Selbst der Juryvorsitzende und ehemalige Umweltminister Dr. Klaus Töpfer war ein wenig nostalgisch, denn er hat selbst hier vor langer Zeit gearbeitet. Das Ressort Umwelt, so Töpfer, sei jedoch damals ganz weit hinten gewesen, denn es hatte nur eine geringe Bedeutung. Wir haben bis heute sehr viel erreicht, freute er sich.

Dr. Klaus Töpfer bewies in seiner Laudatio wieder einmal sein rhetorisches Geschick, kombiniert mit sehr viel Leidenschaft für das Thema Umwelt und die „Heros“ in diesem Bereich.

Die Ehrung der innovativen und gleichzeitig marktfähigen Projekte der Gewinner Skysails (1.Platz), Lichtblick (2. Platz) und Groz-Beckert (3.) sowie die beiden Sonderpreisträger Aloys Wobben von Enercon, und Kapser Rorstedt von Henkel, hätten keinen authentischeren Laudator und traditionsreicheren Ort finden können.

Mode wird mit Groz-Beckert grün

Auf den Haute-Couture-Schauen in Paris oder der Berlin Fashion Week gab es eine klare Trendfarbe für den kommenden Sommer: Blau. Was sich so hübsch auf dem Körper tragen lässt, muss aber zuerst einmal hergestellt werden. Und an dieser Stelle kommt der dritte Preisträger unseres KYOCERA-Umweltpreises ins Spiel. Denn die Groz-Beckert KG sorgt als Hersteller von Werkzeugen und Systemteilen für die Textilindustrie dafür, dass die Modeproduktion zukünftig viel grüner wird.

Mit dem Projekt “litespeed” überzeugte das Traditionsunternehmen aus Albstadt die Jury um Prof. Klaus Töpfer. litespeed steht für eine Stricknadel-Neuentwicklung für den Einsatz in Hochleistungs-Rundstrickmaschinen, bei der die Nadelgeometrie optimiert wurde. Das Entwickler-Team reduzierte die Nadelschaftdicke, um so Gewicht einzusparen und die Reibung der Nadel im Nadelkanal zu verringern. Für die Nadelbewegungen wird weniger Energie benötigt, so dass Strom eingespart werden kann und auch der Verschleiß am Nadelfuß deutlich abnimmt.

Das Resultat finde ich beeindruckend: Die elektrische Leistung kann mit litespeed massiv reduziert werden, die CO2-Emissionen sinken somit erheblich. Das ist wirklich eine sinnvolle und nachhaltige Entwicklung, die unseren Standort Deutschland grüner macht. Da kann man sich dann umso mehr über die blaue Sommermode freuen.

Dr. Kühl von der Hroz-Beckert KG (links) lauscht der Laudatio für Platz 3 des KYOCERA-Umweltpreises

Dr. Kühl von der Groz-Beckert KG (links) lauscht der Laudatio von Prof. Klaus Töpfer für Platz 3 des KYOCERA-Umweltpreises

LichtBlick AG überzeugt mit SchwarmStrom-Konzept

Man sagt, die Schwarmintelligenz erhöhe die Leistungsfähigkeit einer Gesellschaft durch eine zielgerichtete Organisation von Arbeit, von der am Ende des Tages alle Beteiligten profitieren. Was auf den ersten Blick wie eine Theorie aus der Soziologie aussieht, macht sich die LichtBlick AG zu eigen, eine intelligente und effiziente Stromversorgung zu gewährleisten. Für dieses so genannte SchwarmStrom-Konzept wurde die LichtBlick AG und dessen Vorstandsvorsitzender Dr. Christian Friege jetzt mit dem zweiten Platz beim KYOCERA-Umweltpreis und einer Summe von 30.000 Euro Preisgeld ausgezeichnet.

Hinter dem SchwarmStrom-Konzept steckt eine Vernetzung vieler kleiner erdgasbetriebener ZuhauseKraftwerke, so dass ein virtuelles Großkraftwerk entsteht. Die Lichtblick AG plant auf der Grundlage von mindestens 100.000 ZuhauseKraftwerken mit einem Bedarf von 40.000 bis 400.000 kWh, eine Erzeugungskapazität von 2.000 Megawatt zu realisieren. Das Besondere daran: aufgrund der Nutzung von Wärme und Strom erreichen erdgasbetriebene Zuhause-Kraftwerke eine mit 92 Prozent zwei- bis dreimal so hohe Energieeffizienz wie Atom- oder Kohlekraftwerke und sparen so gegenüber der herkömmlichen Strom- und Wärmeerzeugung bis zu 60 Prozent Kohlendioxid. Zudem kann mit dieser Technologie der Ausbau erneuerbarer Energien vorangetrieben werden, da die felxible Steuerung der Anlagen die schwankende Stromerzeugung durch Wind und Sonne ergänzt.

Ich bin sehr gespannt, wie sich das Schwarm-Strom-Konzept der Lichtblick AG in seinem ersten Pilotprojekt schlägt. In Hamburg sollen ab Sommer 2010 die ersten Kraft-Wärme KopplungsAnlagen dafür installiert werden. Dass Hamburg dadurch noch etwas grüner wird, könnten wir hier in Neuss beinah etwas neidisch beäugen. Aber eigentlich freuen wir uns viel mehr über die Realisierung solch toller Projekte, die nachhaltig die Reduzierung von CO2-Emissionen vorantreiben und so einen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Dr. Christian Friege nimmt den den KYOCERA-Umweltpreis von Prof. Klaus Töpfer entgegen

Dr. Christian Friege nimmt den den KYOCERA-Umweltpreis von Prof. Klaus Töpfer entgegen

Rückenwind für SkySails durch KYOCERA-Umweltpreis

Wie ich bereits angekündigt hatte, wollen wir hier im KYOCERAblog die Gewinner des diesjährigen KYOCERA-Umwletpreises etwas ausführlicher vorstellen. Anfangen möchte ich mit dem Sieger des KYOCERA-Umweltpreises: Die SkySails GmbH & Co. KG wurde für ihre automatisierten Zugdrachensysteme mit einem Preisgeld von 50.000 Euro ausgezeichnet. Doch was sind eigentlich automatisierte Zugdrachensysteme?

Man muss sich diese automatisierten Zugdrachensysteme wie riesige Segel vorstellen, die als Windantrieb für Frachtschiffe dienen. Doch die Zugdrachensysteme von SkySails haben einen entscheidendem Vorteil: Im Gegensatz zu herkömmlichen Segeln erzeugen sie pro Quadratmeter Fläche das 5- bis 25-fache an Vortriebskraft. Dadurch wird der Betrieb von Frachtschiffen profitabler, sicherer, umweltfreundlicher und unabhängiger von Ölreserven. Man sieht an diesem Gewinnerprojekt, dass umweltfreundliche Technologien sich auch finanziell lohnen können.

Reeder können ihre Wirtschaftlichkeit auf diese Weise erhöhen und gleichzeitig die Umwelt schonen. Denn der Treibstoffverbrauch und entsprechend die Emissionen können im Jahresdurchschnitt um 10 bis 50 Prozent gesenkt werden. Das find ich beachtlich und ist ein würdiges Siegerprojekt für den KYOCERA-Umweltpreis 2010. Ein besonders beeindruckendes Detail noch zum Schluss: ein 160 Quadratmeter großer Zugdrachen ist zusammengefaltet nicht größer als eine Telefonzelle und benötigt an Bord daher wenig Stauraum.

Auch von dieser Stelle nochmals einen herzlichen Glückwunsch an den Erfinder, Gründer und Geschäftsführer der SkySails GmbH & Co. KG, Stephan Wrage. Ich wünsch Ihnen und Ihrem Unternehmen immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel.

Stephan Wrage freut sich über die Verleihung des KYOCERA-Umweltpreises durch Reinhold Schlierkamp

Stephan Wrage freut sich über die Verleihung des KYOCERA-Umweltpreises durch Reinhold Schlierkamp

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