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	<title>KYOCERAblog &#187; Klimawandel</title>
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	<description>Respect the Divine and Love People</description>
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		<title>&#8220;Die Menschheit braucht saubere Energie&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Nov 2010 10:46:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Monika Jacoby</dc:creator>
				<category><![CDATA[Umweltpreis]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[KYOCERA]]></category>
		<category><![CDATA[Ökologie]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Handelsblattartikel vom 24.11.2010 erläutert KYOCERA Chef Makoto Kawamura die Strategien des Konzern im weltweit boomenden Solarmarkt (http://bit.ly/fbcsXc). Laut Kawamura steigen die Anforderungen an den Umwelschutz, denn die Weltbevölkerung wächst und die fossilen Brennstoffe sind irgendwann erschöpft. Die Konkurrenz im Solarmarkt ist groß, KYOCERA setzt jedoch auf Qualität und die 35 jährige Erfahrung mit Solarmodulen.
Der Bedarf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Handelsblattartikel vom 24.11.2010 erläutert KYOCERA Chef Makoto Kawamura die Strategien des Konzern im weltweit boomenden Solarmarkt (<a href="http://bit.ly/fbcsXc" onclick="urchinTracker('/outgoing/bit.ly/fbcsXc?referer=');">http://bit.ly/fbcsXc</a>). Laut Kawamura steigen die Anforderungen an den Umwelschutz, denn die Weltbevölkerung wächst und die fossilen Brennstoffe sind irgendwann erschöpft. Die Konkurrenz im Solarmarkt ist groß, KYOCERA setzt jedoch auf Qualität und die 35 jährige Erfahrung mit Solarmodulen.<br />
Der Bedarf nach regenerativen Energien und ressourcenschonenden Produkten wird in den nächsten Jahren zunehmen. KYOCERA entwickelt seit über 50 Jahren ressourcenschonende Produkte wie langlebige ECOSYS Drucker, Solarmodule und Feinkeramikbauteile. Die Lebensqualität der Menschen zu verbessern, ist die Philosophie des Konzerns.  Als Unternehmen mit einer solch philantropischen Strategie engagiert sich der Konzern aber auch in vielen nachhaltigen Projekten weltweit. Seit vielen Jahren verbessert KYOCERA die Bildungs-und Energieinfrastruktur in ländlichen Gebieten von Entwicklungsländer und unterstützt Aktivisten in sozialen Projekten.  Auch Unternehmen sollen motiviert werden, in Umwelttechnologien zu investieren. Gemeinsam mit der DUH, und dem BVMW fördert KYOCERA MITA Deutschland GmbH mit dem KYOCERA UMWELTPREIS <a href="http://www.kyocera-umweltpreis.de" onclick="urchinTracker('/outgoing/www.kyocera-umweltpreis.de?referer=');">http://www.kyocera-umweltpreis.de</a> mittelständische Unternehmen bei der Umsetzung CO2-reduzierender Projekte.</p>
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		<title>Öfter mal fleischlos essen hilft dem Klima</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Oct 2010 12:55:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine Nobel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik und Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt- und Naturschutz]]></category>
		<category><![CDATA[CO2-Emissionen]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[KYOCERA]]></category>
		<category><![CDATA[Vegetarier]]></category>
		<category><![CDATA[vegetarisch]]></category>

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		<description><![CDATA[Als Vegetarierin liegt mir das Thema fleischlose Ernährung sehr am Herzen. Zum Wohl der Tiere, der Gesundheit - und nicht zuletzt der Umwelt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Vegetarierin liegt mir das Thema fleischlose Ernährung sehr am Herzen. Zum Wohl der Tiere, der Gesundheit &#8211; und nicht zuletzt der Umwelt. Für die meisten Menschen ist es ganz selbstverständlich Fleisch zu essen. Warum auch nicht: es schmeckt gut, es ist ein Grundnahrungsmittel. Ein Deutscher verzehrt durchschnittlich pro Jahr fast 90 Kilo Fleisch und Fisch, ein Amerikaner fast 125 Kilo.</p>
<p><span id="more-354"></span><br />
Was Vielen dabei gar nicht bewusst ist: Die Fleischproduktion stellt eine enorme Belastung für unsere Umwelt dar. Laut dem unabhängigen Washingtoner Worldwatch Institute ist sie für 51% der weltweiten jährlichen Treibhausgasemissionen verantwortlich. Auch die UN sieht in der Fleischindustrie einen der zwei oder drei größten Faktoren, die zu massiven Umweltproblemen wie Klimawandel, Luftverschmutzung, Devastierung, Wasserknappheit und dem Verlust von Artenvielfalt beitragen. Wem nachhaltiger Umweltschutz wichtig ist, kommt an der Erkenntnis nicht vorbei, dass der zunehmende Fleischkonsum das ökologische Gleichgewicht und damit das Leben auf unserem Planeten gefährdet.</p>
<p><!--more--><br />
Das heißt gar nicht, dass nun jeder Vegetarier werden muss. Öfter mal vegetarisch essen, bewusst einkaufen aus lokaler Erzeugung – simple Maßnahmen, die die Auswirkungen auf die Umwelt verringern können. Firmen können vegetarische Gerichte in der Kantine anbieten oder das Angebot ausbauen, so dass es auch für Nicht-Vegetarier attraktiv ist. Eine erwähnenswerte weltweite Initiative ist der Veggietag, in dem Städte wie Bremen, Washington, Kapstadt und Gent sich für einen freiwilligen fleischfreien Tag pro Woche einsetzen. Viele Firmen, Organisationen und Schulen haben sich dem Veggietag bereits angeschlossen. Das schafft Bewusstsein – und kann große Auswirkungen haben. Beispiel Bremen: Wenn sich der Veggietag in Bremen durchsetzt und alle Bremer Bürger nur einmal pro Woche vegetarisch essen, wurde berechnet, dass Kohlendioxid-Emissionen von vergleichsweise 40.000 Autos jährlich eingespart werden können.</p>
<p><!--more--><br />
Bei uns in der Firma gibt es fast täglich ein vegetarisches Menü, was ich sehr begrüße. Ich hoffe und wünsche mir, dass allen Menschen bewusst wird, dass jeder Einzelne durch sein tägliches Verhalten – sei es beim Autofahren, Einkaufen, oder beim Essen – einen Unterschied für die Umwelt machen kann.</p>
<p><!--more--></p>
<p>Zum Nachlesen:</p>
<p><a href="http://www.donnerstag-veggietag.de/" onclick="urchinTracker('/outgoing/www.donnerstag-veggietag.de/?referer=');">http://www.donnerstag-veggietag.de</a></p>
<p><a href="http://www.worldwatch.org/files/pdf/Livestock%20and%20Climate%20Change.pdf" onclick="urchinTracker('/outgoing/www.worldwatch.org/files/pdf/Livestock_20and_20Climate_20Change.pdf?referer=');">http://www.worldwatch.org/files/pdf/Livestock%20and%20Climate%20Change.pdf</a></p>
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		<title>Nachdenkliches in einer immer schneller werdenden Welt</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Apr 2010 09:45:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim Franz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik und Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt- und Naturschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Asche]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Vulkan]]></category>
		<category><![CDATA[world aids awareness expedition]]></category>

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		<description><![CDATA[Joachim Franz über den den Ausbruch des Vulkan Eyjafjalla in Island und Zeit zum Nachdenken.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Vulkan mit fast unaussprechbarem  Namen, der Eyjafjalla,  hat uns Menschen in diesen Tagen klein, und fast ein  wenig demütig werden lassen, denn eine Wolke aus Staub liegt in der Luft und  lässt das Leben und damit auch das Geschäftsleben &#8211; nicht nur an Flughäfen – zum  Teil zum Erliegen kommen. Die entstandene Zwangspause hat aber auch für einen  positiven Effekt gesorgt: wir bekommen Zeit geschenkt! Zum Nachdenken, zum  Umdenken, zum Überdenken.</p>
<p>Der Wert von vielen kleinen und  großen Dingen wird uns in diesen Tagen wieder sehr bewusst, vielleicht auch die  Geschwindigkeit unseres Lebens, und wenn wir uns einen Augenblick Zeit nehmen,  können wir aus diesem Gefühl der Ohnmacht nicht Kraft und Erkenntnis schöpfen?</p>
<p>Sicherlich wird sich dieser  Vulkanausbruch nachhaltig auf Zweige der Wirtschaft auswirken: hier und da  positiv, hier und da negativ. Dennoch sollte die größte Nachhaltigkeit darin  bestehen, eine sich bietende Chance zu ergreifen, mal kurz innezuhalten,  nachzudenken und daraus auch wieder Energie zu  schöpfen.</p>
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		<title>Klimaschutz ist kein Spiel &#8211; doch gilt für Kopenhagen: Nach dem Spiel ist vor dem Spiel</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Dec 2009 13:27:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörg Dürr-Pucher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik und Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt- und Naturschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Umwelthilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Klimakonferenz]]></category>
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		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Kopenhagen war kein Durchbruch für den Klimaschutz. Die Zeit war noch nicht reif. Der Druck war noch nicht groß genug. Die Gegner, Klimawandelprofiteure wie Exxon, die Kohleindustrie und die amerikanischen Republikaner waren noch zu stark. China und Indien verharrten in den Gräben der Schuldzuweisung an die Industriestaaten und deren historische Klimagasschuld. Barack Obama gab der Krankenversicherung für Millionen armer Amerikaner Priorität vor dem globalen Klimaschutz, der ein Dauerlauf von vier oder fünf Dekaden zu werden verspricht. Die Europäer mussten einmal mehr erkennen, dass der alte Kontinent zwar wichtig aber schon lange nicht mehr entscheidend ist, wenn er keine echten Verbündeten in Amerika, Asien oder Afrika findet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kopenhagen war kein Durchbruch für den Klimaschutz. Die Zeit war noch nicht reif. Der Druck war noch nicht groß genug. Die Gegner, Klimawandelprofiteure wie Exxon, die Kohleindustrie und die amerikanischen Republikaner waren noch zu stark. China und Indien verharrten in den Gräben der Schuldzuweisung an die Industriestaaten und deren historische Klimagasschuld. Barack Obama gab der Krankenversicherung für Millionen armer Amerikaner Priorität vor dem globalen Klimaschutz, der ein Dauerlauf von vier oder fünf Dekaden zu werden verspricht. Die Europäer mussten einmal mehr erkennen, dass der alte Kontinent zwar wichtig aber schon lange nicht mehr entscheidend ist, wenn er keine echten Verbündeten in Amerika, Asien oder Afrika findet.<br />
<span id="more-171"></span><br />
Das ist schlecht, denn wieder sind mindestens zwei Jahre verloren in diesem extrem komplexen globalen Tauziehen um Macht und Einfluss um Kosten und Nutzen für Konzerne, Branchen, Länder, und Regionen. Klimaschutz ist aber nicht nur der politische und gesellschaftliche Diskurs auf globaler Ebene. Erfolg und Misserfolg entscheiden sich nicht alleine auf den Weltklimakonferenzen. Klimaschutz ist das Handeln des Einzelnen, der kleinen und großen Unternehmen, der Kommune, des Kreises, des Landes des Vereins, des Forschers. Wir brauchen eine weltweite Trotzreaktion gegen das Versagen der politischen und gesellschaftlichen Elite. Jeder kann an seinem Platz dem Klimawandel entgegentreten.</p>
<p>Unternehmer und Unternehmen sollten es machen wie Siemens und Bosch. Investieren Sie in regenerative Energien. Landräte können Ihre Dächer an Solarinvestoren vermieten und ihre Liegenschaften energetisch sanieren. Bürgermeister sollten ihre Gemeinden zu Bioenergiedörfern machen und Windparks ausweisen. Forscher sollten sich der Energieeffizienz verschreiben, damit wir Ressourcen schonen können, ohne unseren Lebensstil allzu drastisch ändern zu müssen. Brautpaare können einen Baum pflanzen. Nicht nur einmal im Leben sondern jedes Jahr am Hochzeitstag. BUND-Gruppen können aus Ihrer Lethargie erwachen und Ihren Gemeinderat wieder so unter Druck setzen wie in den guten alten achtziger Jahren.</p>
<p>Jeder kann etwas tun. Kaufen Sie einen A++ Kühlschrank, buchen Sie eine Fahrradtour statt Ihrer geplanten Flugreise, fordern Sie Ihren Chef auf, eine große Solaranlage aufs Dach des Unternehmens zu setzen, dämmen Sie Ihr Haus, melden Sie Ihre Kommune zur Solarbundesliga an. Eltern können Ihre Kinder zum Klimaschutz motivieren: Kinder können Ihre Eltern zum Klimaschutz anhalten. Lehrer ihre Schüler erziehen und Schüler Ihre Lehrer konfrontieren.</p>
<p>Das Engagement macht Sinn, denn es gibt Hoffnung für die nächste Klimakonferenz in zwei Jahren in Mexiko. Das Zwei-Grad-Ziel ist jetzt in aller Munde. Die Wirtschaftskrise zeigt, dass wir umdenken müssen. China verkauft nicht mehr nur Solaranlagen in die Welt sondern will in der nächsten Dekade 20 Gigawatt im eigenen Land installieren. Mehr als doppelt soviel wie der Weltmarkt 2009. Indien startet neben der Windkraft jetzt auch im Solarbereich zur Aufholjagd. In Kamerun entstehen die ersten Solarenergiedörfer. Der Ölpreis wird bald wieder anziehen und Energiesparen weltweit zur ökonomischen Pflicht machen. Putin wird mit Gerhard Schröders Hilfe am Gashahn spielen und damit den Klimaschutz voranbringen.</p>
<p>Auch der Blick in die kurze Geschichte des Klimaschutzes macht Hoffnung. 1995 in Berlin bei der Weltklimakonferenz gelang trotz großer Hoffnungen bei unserem „Heimspiel“ nur ein kleiner Fortschritt, ich selbst war damals als stellvertretender Pressesprecher der NGOs aktiv. Wir waren genauso enttäuscht wie heute nach Kopenhagen. Und dann in Kyoto, nur zwei Jahre später, ein bindendes Abkommen. Dieses kleine Wunder gilt es jetzt zu wiederholen. Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Im Klimaschutz wie im Fußball. Einen neuen Trainer gibt es diesmal nicht. Aber immerhin hieß die damals in Berlin trotz grandiosem Einsatz gescheiterte Umweltministerin Angela Merkel. Sie wird mit uns in Mexiko wieder antreten. Wir müssen uns für diese zwei harten Jahre alle selbst motivieren. Die Belohnung kann ein weltweites Klimaschutz-Abkommen in zwei Jahren sein.</p>
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		<title>„Gebt den Flüssen ihren Raum“ – Jetzt heisst es handeln</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 10:41:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörg Dürr-Pucher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik und Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt- und Naturschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Umwelthilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[Lebendige Flüsse]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[Jörg Dürr-Pucher, Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe (DUH), aüßert seine Erwartungen an Umweltpolitik der neuen Regierung, v.a. zum Thema Flüssen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach der verheerenden Oder-Flut im Jahr 1997 hat der damalige Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl diesen bis heute gültigen und wichtigen Satz zum Schutz deutscher Flüsse gesagt. Er ist seither Verpflichtung für alle, die sich für lebendige Flüsse und Bäche sowie den Schutz vor einer erneuten Flut in Deutschland einsetzen. Die EU-Wasserrahmenrichtlinie gibt uns das richtige Gerüst, um europaweit die zum Schutz der Flüsse nötigen Maßnahmen zu treffen und dabei auch auf die Folgen des Klimawandels mit verstärkten Regenfällen, regionalen Naturkatastrophen wie Hochwasser, aber auch längeren Trockenperioden besser reagieren zu können. Denn unsere Flüsse dienen als Lebensadern für die Flora und Fauna in der Landschaft um sie herum.</p>
<p><span id="more-91"></span></p>
<p>Für die neue schwarz-gelbe Regierung unter Angela Merkel ist dieser Satz Verpflichtung und Herausforderung zugleich. Positiv ist, dass der Satz wieder in der Koalitionsvereinbarung steht und die Regierung sich so für den Schutz deutscher Flüsse einsetzt. Jetzt müssen endlich Taten folgen. Dies gilt insbesondere für den neuen Umweltminister Norbert Röttgen, aber auch für Verkehrsminister Peter Ramsauer. Ein Knackpunkt wird dabei der letzte nicht schiffbare Abschnitt der Donau zwischen Straubing und Vilshofen sein. Die Herausforderung, die Flüsse und Bäche durchgängig zu machen und sie wieder in ihre Auen einzubinden, ist jedoch in ganz Deutschland für Bundesländer und Bund ein zentrales Aktivitätsfeld, um Zukunftsfähigkeit zu beweisen.</p>
<p>Die Deutsche Umwelthilfe hat die Durchgängigkeit und Beseitigung von Dämmen und Mauern in den Auen bundesweit zu einer ihrer zentralen Aufgaben im Netzwerk <a href="http://www.duh.de/lebendige-fluesse.html" onclick="urchinTracker('/outgoing/www.duh.de/lebendige-fluesse.html?referer=');">„Lebendige Flüsse“</a> gemacht. Am <a href="http://www.duh.de/127.html" onclick="urchinTracker('/outgoing/www.duh.de/127.html?referer=');">„Lebendigen Neckar“</a> und an der <a href="http://www.duh.de/lebendige-werra.html" onclick="urchinTracker('/outgoing/www.duh.de/lebendige-werra.html?referer=');">„Lebendigen Werra“</a> wurden in den letzten drei Jahren alle Durchgängigkeitshindernisse kartiert und Empfehlungen zu ihrer Beseitigung oder Umgehung beschrieben. An der <a href="http://www.duh.de/lebendige-weser.html" onclick="urchinTracker('/outgoing/www.duh.de/lebendige-weser.html?referer=');">„Lebendigen Weser“</a> und an der <a href="http://www.duh.de/lebendige-elbe.html" onclick="urchinTracker('/outgoing/www.duh.de/lebendige-elbe.html?referer=');">„Lebendigen Elbe“</a> werden Auwälder gepflanzt. Am <a href="http://www.duh.de/lebendiger-rhein.html" onclick="urchinTracker('/outgoing/www.duh.de/lebendiger-rhein.html?referer=');">„Lebendigen Rhein“</a> wurden viele neue Lebensräume in der Aue geschaffen.</p>
<p>Jetzt ist es eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, zum Wohle von Mensch und Natur, dem ökologischen Hochwasserschutz eine echte Chance zu geben und die Wasserrückhaltefähigkeit unserer Landschaft in der gesamten Fläche zu verbessern. Dadurch entstehen wertvolle neue Lebensräume für Tiere und Pflanzen. Es handelt sich aber auch um intelligente Schutzmaßnahmen für wertvolle wirtschaftliche Güter, insbesondere in den hochwasserbedrohten Auen der großen Flüsse wie Rhein, Donau, Ems, Elbe und Oder sowie ihrer teilweise schon stark beeinträchtigten Nebenflüsse wie Main, Neckar und Mosel.</p>
<p>Dies ist keine einsame Forderung weniger Naturschützer, es ist auch ein Anliegen für zukunftsorientierte und dem Umweltschutz verpflichtete Unternehmen. Das Bekleidungshaus C&amp;A und der Druckerhersteller KYOCERA unterstützen die Initiative „Lebendige Flüsse“ der Deutschen Umwelthilfe deshalb schon seit vielen Jahren. Sie verleihen dem Schutz der Flüsse in Deutschland ökonomischen Nachdruck. Das ist eine Steilvorlage für die neue Regierung, endlich zu handeln. Nur so kann verhindert werden, dass Naturkatastrophen wie die Oder-Flut sich wiederholen.</p>
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