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Monika Jacoby

WIR ÜBER UNS

UND DIESEN BLOG

Mit der zweiten Runde des KYOCERA-Umweltpreises haben Unternehmen wieder die Chance, sich um das Preisgeld von 100.000 Euro zu bewerben. Wir möchten ressourcenschonende Technologien aber nicht nur auszeichnen, sondern dem Thema Nachhaltigkeit auch eine Plattform bieten. Aus diesem Grund hat KYOCERA den KYOCERAblog ins Leben gerufen. Umweltschutzprojekte werden hier ebenso Thema sein, wie neueste Technologien, nachhaltige Managementkonzepte, Umweltengagement am Arbeitsplatz oder Diskussionsrunden mit den Mitgliedern der KYOCERA-Umweltpreis Jury.

Machen Sie also mit, nicht nur beim KYOCERA-Umweltpreis, sondern auch in unserem Blog.

Nachdenkliches in einer immer schneller werdenden Welt

Ein Vulkan mit fast unaussprechbarem Namen, der Eyjafjalla,  hat uns Menschen in diesen Tagen klein, und fast ein wenig demütig werden lassen, denn eine Wolke aus Staub liegt in der Luft und lässt das Leben und damit auch das Geschäftsleben – nicht nur an Flughäfen – zum Teil zum Erliegen kommen. Die entstandene Zwangspause hat aber auch für einen positiven Effekt gesorgt: wir bekommen Zeit geschenkt! Zum Nachdenken, zum Umdenken, zum Überdenken.

Der Wert von vielen kleinen und großen Dingen wird uns in diesen Tagen wieder sehr bewusst, vielleicht auch die Geschwindigkeit unseres Lebens, und wenn wir uns einen Augenblick Zeit nehmen, können wir aus diesem Gefühl der Ohnmacht nicht Kraft und Erkenntnis schöpfen?

Sicherlich wird sich dieser Vulkanausbruch nachhaltig auf Zweige der Wirtschaft auswirken: hier und da positiv, hier und da negativ. Dennoch sollte die größte Nachhaltigkeit darin bestehen, eine sich bietende Chance zu ergreifen, mal kurz innezuhalten, nachzudenken und daraus auch wieder Energie zu schöpfen.

Klimaschutz ist kein Spiel – doch gilt für Kopenhagen: Nach dem Spiel ist vor dem Spiel

Kopenhagen war kein Durchbruch für den Klimaschutz. Die Zeit war noch nicht reif. Der Druck war noch nicht groß genug. Die Gegner, Klimawandelprofiteure wie Exxon, die Kohleindustrie und die amerikanischen Republikaner waren noch zu stark. China und Indien verharrten in den Gräben der Schuldzuweisung an die Industriestaaten und deren historische Klimagasschuld. Barack Obama gab der Krankenversicherung für Millionen armer Amerikaner Priorität vor dem globalen Klimaschutz, der ein Dauerlauf von vier oder fünf Dekaden zu werden verspricht. Die Europäer mussten einmal mehr erkennen, dass der alte Kontinent zwar wichtig aber schon lange nicht mehr entscheidend ist, wenn er keine echten Verbündeten in Amerika, Asien oder Afrika findet.
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„Gebt den Flüssen ihren Raum“ – Jetzt heisst es handeln

Nach der verheerenden Oder-Flut im Jahr 1997 hat der damalige Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl diesen bis heute gültigen und wichtigen Satz zum Schutz deutscher Flüsse gesagt. Er ist seither Verpflichtung für alle, die sich für lebendige Flüsse und Bäche sowie den Schutz vor einer erneuten Flut in Deutschland einsetzen. Die EU-Wasserrahmenrichtlinie gibt uns das richtige Gerüst, um europaweit die zum Schutz der Flüsse nötigen Maßnahmen zu treffen und dabei auch auf die Folgen des Klimawandels mit verstärkten Regenfällen, regionalen Naturkatastrophen wie Hochwasser, aber auch längeren Trockenperioden besser reagieren zu können. Denn unsere Flüsse dienen als Lebensadern für die Flora und Fauna in der Landschaft um sie herum.

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