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WIR ÜBER UNS

UND DIESEN BLOG

Mit der dritten Runde des KYOCERA-Umweltpreises haben Unternehmen wieder die Chance, sich um das Preisgeld von 100.000 Euro zu bewerben. Wir möchten ressourcenschonende Technologien aber nicht nur auszeichnen, sondern dem Thema Nachhaltigkeit auch eine Plattform bieten. Aus diesem Grund hat KYOCERA den KYOCERAblog ins Leben gerufen. Umweltschutzprojekte werden hier ebenso Thema sein, wie neueste Technologien, nachhaltige Managementkonzepte, Umweltengagement am Arbeitsplatz oder Diskussionsrunden mit den Mitgliedern der KYOCERA-Umweltpreis Jury.

Machen Sie also mit, nicht nur beim KYOCERA-Umweltpreis, sondern auch in unserem Blog.

KYOCERA feiert 25 jähriges Jubiläum

Feier in den Düsseldorfer Rheinterrassen

Feier in den Düsseldorfer Rheinterrasse

25 Jahre KYOCERA MITA Deutschland – das ist ein Grund zum Feiern! Letzten Donnerstag hatte das Unternehmen Fachhändler und Partner zur großen Party an den Rhein eingeladen. Die Feier sollte insbesondere auch ein Dankeschön an die KYOCERA Fachhändler sein,  die mit KYOCERA eine sehr gute, nachhaltige und oftmals langjährige Partnerschaft verbindet.

Am Nachmittag standen für die aus ganz Deutschland angereisten Händler Vorträge und Präsentationen der Geschäftsleitung auf dem Programm. Die Themen waren neben dem Rückblick auf die vergangenen 25 Jahre, der Ausblick auf das nächste Vierteljahrhundert. Hier ging es vor allem um die Herausforderungen der Branche, sowie um Neuigkeiten aus den Bereichen Produkte, Marketing und Service. Auf dem Programm standen außerdem einige Highlights, etwa der Auftritt von Thomas Huber, einem der berühmten Huberbuam- Bergsteiger und Motivationstrainer, der mitreißend die Besteigung von Bergwänden schilderte.

Später, in der schicken Düsseldorfer Rheinterrasse, erwartete Händler und KYOCERA-Mitarbeiter ein glamouröser Abend. Nach dem Essen heizte Sängerin und X-Factor-Gewinnerin Edita den rund 650 Gästen ein. Für uns und sicher auch für unsere Gäste war es ein gelungenes und einmaliges Fest.

Weitere Bilder zu dem Event finden Sie im Fotoalbum.

1,2 Mio US Dollar für Erdbebenopfer in Japan

Anlässlich der Erdbeben-Katastrophe i n Japan hat sich die KYOCERA Corporation entschieden, 100 Mio Yen (ca. 1,22 Mio US Dollar) als Soforthilfe und für Wiederaufbaumaßnahmen für Tsunami- und Erdbebenopfer zu spenden. Darüber hinaus wollen die einzelnen KYOCERA Organisationen weltweit Spenden sammeln. Im Zuge dessen möchten wir im Namen der KYOCERA Mitarbeiter unsere tiefe Anteilnahme für die Betroffenen der Katastrophe ausdrücken und unsere besten Wünsche zur Genesung übermitteln.

Die KYOCERA und KYOCERA MITA Zentralen in Kyoto und Osaka sowie Kyocera Mitarbeiter in Japan sind bisher glücklicherweise weitgehend von den Auswirkungen des Erdbebens verschont geblieben.

Gemeinsam helfen

In diesem Jahr standen wir bei KYOCERA wieder vor der Frage: Was verschenken wir zu Weihnachten an Partner und Kunden? Spenden wir? Wenn ja, an wen?
Relativ schnell stand fest: Wir wollen helfen – wir wollen spenden.
Wir haben entschieden, dass nicht nur eine Einrichtung unsere Spende bekommen soll, sondern 3 verschiedene. Unsere Partner und Kunden konnten 25 Euro individuell auf diese 3 Einrichtungen verteilen – die Summen hat KYOCERA stellvertretend entsprechend überwiesen.
Die Einrichtungen waren schnell gefunden.
Als Mutter von einer 10-jährigen Tochter, lag es mir besonders am Herzen Kindern zu helfen. Hier war schnell die Entscheidung getroffen, dass der Deutsche Kinderhospizverein e.V., der bundesweit Familien begleitet, deren Kinder unter unheilbaren, lebensverkürzenden Krankheiten leiden, mit zu den Einrichtungen zählen sollte, die Zuwendung bekommt.
Für diesen Verein kamen 3.710,00 Euro zusammen!
In Deutschland lebt es sich ganz gut – meint man immer. Oft aber begegnen einen auf der Straße Menschen, denen es nicht so gut geht – die kein eigenes Zuhause haben. Auch hier wollten wir helfen. Für den Verein Gemeinsam Gegen Kälte e.V., im Jahre 1996 von dem Cellisten Thomas Beckmann mit dem Ziel gegründet, obdachlosen und armen Menschen zu helfen, kamen 3.230,00 Euro zusammen.
Der Verein lebt von solchen Spenden, und die Freude war groß, als ich Herrn Beckmann anrief und ihm die Nachricht übermittelte.
Nicht zuletzt war es uns wichtig auch an die nachfolgenden Generationen zu denken und haben uns daher entschieden, das Engagement, welches wir bereits mit der Deutschen Umwelthilfe e.V. seit 25 Jahren durchführen, zu vertiefen. Dieser Verein hat für aktuelle Projekte einen Betrag von 3.060,00 Euro von uns bekommen.
Ein tolles Ergebnis und wieder ein Beweis dafür, dass man zusammen viel bewegen kann.
Allen Beteiligten noch mal vielen Dank. Ich hoffe, dass ich bei kommenden Aktionen auch mit so viel Unterstützung rechnen kann.

Veggi Day in der Kantine?

Kürzlich diskutierte die Stadt Meerbusch, dem Firmensitz von KYOCERA, über einen Parteivorschlag zur Einführung eines „Veggidays“.  Die Idee war, an allen öffentlichen Kantinen einen Tag in der Woche ausschließlich vegetarische Gerichte anzubieten.  Das schaffe ein neues Bewusstsein über die ökologischen Auswirkungen des Fleischkonsums. Letztlich wurde der Parteivorschlag vorerst abgelehnt.  Auch viele KYOCERA - Mitarbeiter waren der Meinung, dass ein Verbot nicht der richtige Weg sei, auch wenn der fleischlose Tag generell ein guter Gedanke sei. So überlegen wir derzeit, ob zumindest das vegetarische Angebot an einem Tag der Woche attraktiv erweitert werden kann. Ein vegetarisches Gericht und Salat gibt es bereits täglich, und so wäre der fleischlose Tag noch immer eine freie Entscheidung.

Im Rahmen der Diskussion befragten Redakteure von Tageszeitungen, Fernseh- und Radiosendern Menschen in Meerbusch nach Ihrer Meinung. Auch in der KYOCERA Kantine wurden Mitarbeiter befragt. Die unterschiedlichen Meinungen hören Sie im untenstehenden Beitrag des Radiossenders News 89,4.

Weihnachtszeit = Konsumzeit? Das muss nicht sein!

NetcyclerWohin dieses Jahr mit dem ein oder anderen Geschenk, das man sich gar nicht gewünscht hat und jetzt gerne wieder verkaufen möchte, um sich das Gewünschte zu leisten? Dieses Geschenk landet meist bei Ebay.

Doch es gibt eine viel bessere Alternative, wie ich finde – Netcycler.

Netcycler ist ein Service mit dem man gebrauchte Gegenstände tauschen, verschenken und handeln kann.

Wer angemeldet ist kann die Gegenstände auflisten, die man anbieten möchte und die man sich im Gegenzug wünscht. So kann man entweder direkt zwischen zwei Personen tauschen oder es entwickelt sich ein Tauschring. Dabei reichen die Tauschobjekte von Büchern über Digitalkameras bis hin zu Haushaltsgeräten.  

Anstatt immer wieder neue Konsumgüter zu kaufen, unterstützt Netcycler mit seinem Service einen nachhaltigen und umweltfreundlichen Lebensstil. So haucht man gebrauchten Gegenständen wieder ein neues Leben ein. Denn was einmal produziert ist muss nicht weggeworfen werden, sondern kann noch andere Menschen glücklich machen. Und neu produzierte Güter würden wieder wertvolle Ressourcen verbrauchen und zur CO2-Produktion beitragen. Secondhand ist also nachhaltiger und besser für die Umwelt.

Ich finde Netcycler einen tollen Service - nicht nur zur Weihnachtszeit ;-)

Einfach mal stöbern unter: http://www.netcycler.de/

Viel Spaß beim Netcycling!

Fotoaktion HELP-Portrait für krebskranke Kinder

Letzten Samstag fand in Frankfurt die Aktion HELP Portrait statt, ein kostenloses professionelles Fotoshooting für krebskranke Kinder und sozial schwache Menschen. 20 Fotografen 11 Friseure und Visagisten kümmerten sich um die über 100 „Fotomodelle“, die professionell geschminkt und mit ihrem schönsten Lächeln in Szene gesetzt wurden. Anschließend konnten die Bilder ausgedruckt und mit nach Hause genommen werden.  Hierfür stand auch ein Kyocera Farbdrucker zur Verfügung. „Es geht hier nicht um Geld, sondern darum, dass jeder der kommt, ein schönes Foto erhält“, erklärt Mit-Organisator Zdenko Striga.  Ursprünglich stammt die humanitäre Aktion aus den USA, und wird inzwischen weltweit an 550 Standorten in 42 Ländern am selben Tag durchgeführt. Wir haben uns gefreut, mit unserem Farbdrucker diese tolle Aktion zu unterstützten und den kranken und benachteiligten Kindern ein Lächeln auf das Gesicht zu zaubern.

DUH VERLEIHT UMWELTMEDIENPREIS

Autor und Regisseur Werner Boote erhielt am 30.11.2010 für seinen Kinofilm „Plastic Planethttp://www.plastic-planet.at) den Umweltmedienpreis. Ausgezeichnet im Printbereich wurden die Tagesspiegel Redakteurin Dagmar Dehmer, in der Kategorie Hörfunk, die Redaktion der BR2-Sendereihe Zündfunk Generator. Den Preis für neue Medien erhält diesmal das Aktionsportal www.campact.de. Die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) verleiht jährlich in einem Festakt den Umweltmedienpreis und würdigt herausragende Leistungen in den Medien, die sich mit der Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen auseinandersetzen. Der Festakt fand diesmal im historischen Kassensaal der KfW Bankengruppe am Gendarmenmarkt in Berlin statt. Der Bundesvorsitzende der Deutschen Umwelthilfe Prof. Dr. Harald Kächele begrüsste die Gäste und Preisträger mit einer sehr persönlichen Ansprache und rief dazu auf, ökologische Fort-und Rückschritte fein säuberlich auseinanderzuhalten und die Spreu vom Weizen zu trennen. Die Preisträger verdienen unseren großen Respekt. Mit großem Engagement und größtenteils kleinen Budgets hinterfragen sie Themen kritisch und klären auf. Beeindruckt und gleichzeitig schockiert hat mich der Film Plastic Planet von Werner Boote. Der Film wirft vor allem eine Menge Fragen nach einem anderen Konsumverhalten auf. Die Bereitschaft, anders zu konsumieren ist bei vielen Menschen bestimmt vorhanden. Doch welche Alternativen haben wir wirklich?

Preisverleihung des Deutschen Nachhaltigkeitspreises

Am vergangenen Freitag wurde vor rund 1.000 Gästen aus Wirtschaft, Politik, und Gesellschaft der Deutsche Nachhaltigkeitspreis vergeben. Besonders gefreut hat uns, dass einer der Preisträger des KYOCERA-Umweltpreises „LichtBlick“ auch den Preis für die nachhaltigste Marke erhalten hat. Außerdem konnte unser Catering-Anbieter „apetito“ mit seiner nachhaltigen Zukunftsstrategie überzeugen und erreichte eine TOP-3-Nominierung.

Bei vielen interessanten und parallelen Diskussionsrunden fiel die Auswahl, an welcher von diesen wir uns beteiligen wollten, nicht leich. Themen waren zum Beispiel neue Recycling-Konzepte für die IT-Industrie, mobile Dienstleistungen in der Automobilindustrie oder eine ökologische Steuerreform. Das fanden wir besonders interessant, denn warum muss der Kunde für nachhaltigere Varianten meist tiefer ins Portemonnaie greifen als für klassische? Kontrovers diskutiert wurde hier eine mögliche Steuerbegünstigung, die nachhaltigere Produkte erschwinglicher und so attraktiver machen könnte. Umgekehrt würden sich so negative Umweltauswirkungen in einem höheren Preis widerspiegeln.

In einem Diskussionsforum wurde auch folgendes, wie wir finden treffendes, gefordert: Neben dem Anbieten von innovativen Produkten und Dienstleistungen sollen Unternehmen auch durch das Bereitstellen von Informationsmaterial und kommunikativen Aktionen den Kunden stärker auf den Geschmack bringen, sein Verhalten zu ändern und nachhaltig zu sein. Ein Beispiel: Für jeden Kaffee ein Alu-Pads wegzuwerfen ist derzeit schick, und Stofftaschen zum Einkaufen sind immer noch unsexy. Vielleicht läge hier aber Potenzial für eine neue Marketingidee!

Unterhaltsam aber auch zugleich beeindruckend haben wir Jamie Oliver empfunden,  der sich für eine bessere Ernährung einsetzt. Wer mal einen Eindruck bekommen möchte, wie schwer es manchen Kindern fällt, Gemüsesorten zu erkennen, kann sich diesen Clip mal anschauen. (englisch)

Fazit des Tages insgesamt: Es wird viel geredet, aber noch zu wenig gehandelt. Ansonsten war die Verleihung des Nachhaltigkeitspreises eine erfrischende Veranstaltung – kontroverse Diskussionsrunden, interessante Gespräche und viel Prominenz. Für uns war es ein bisschen zu viel Prunk – hier könnte man ruhig ein wenig zurückhaltender auftreten.

Verleihung des Kyoto-Preises 2010

Am 10. November 2010 hat die von KYOCERA Gründer Dr. Kazuo Inamori ins Leben gerufene Inamori-Stiftung den Kyoto-Preis vergeben http://www.kyocera.de.
Ich reise bereits seit vielen Jahren immer im November zur Preisverleihung nach Kyoto und begleite deutsche Journalisten beim Interview mit Dr. Kazuo Inamori. Die alte Kaiserstadt Kyoto – ganz anders als Tokyo – hat es mir durch ihre reiche Architektur angetan. Ein harmonisches Miteinander von alten Tempeln mit modernen Hochhäusern ist in dieser Form nur noch selten irgendwo auf der Welt zu sehen. Die Preisverleihung ist immer wieder eine ganz besondere Veranstaltung für mich. Die Mitglieder der japanischen Kaiserfamilie, die schönen Geishas und über tausend Gäste aus aller Welt machen diese Preisverleihung so speziell und glamourös.

Den drei Laureaten wurde in einer feierlichen Zeremonie im Kyoto Conference Center ein Diplom, die Kyoto-Preis Medaille und das Preisgeld in Höhe von 435.000 Euro überreicht. Den Kinderchor am Ende der Veranstaltung empfand ich als besonderes Highlight. Alle Mädchen waren in wunderschöne Kimonos gehüllt und haben für mich beeindruckend ein Lied über die Erde gesungen, die uns allen gehört und die es zu behüten gilt.

Der südafrikanische Künstler  William Kentridge erhielt den Preis in der Kategorie Kunst und Philosophie für die Erschaffung einer eigenen ursprünglichen Kunst, die traditionelle Zeichentechniken in Animation, Videoprojektion und andere Medien einbringt. In der Kategorie Grundlagenforschung wurde der ungarische Mathematiker Dr. László Lovász für seine Erfolge auf dem Gebiet des diskreten Optimierungsalgorithmus ausgezeichnet. Der japanische Arzt Dr. Shinya Yamanka erhielt den Kyoto-Preis für seine Stammzellenforschung. Zusammen mit seinem Team programmierte er Zellen so um, dass sie in Ihrer Art und Weise embryonalen Stammzellen glichen.

Auf den Gründer von KYOCERA zu treffen ist für mich jedes Mal faszinierend. Ich bin immer wieder beeindruckt, wie Dr. Inamori hochkonzentriert zum Beispiel Interviews mit westlichen Journalisten gibt. Die Antworten sind motiviert durch seine Philosophie sehr spannend und ich habe noch keinen Journalisten erlebt, der nicht begeistert war, von seiner persönlichen Ausstrahlung und für japanische Verhältnisse sehr klaren Aussagen.

“Die Menschheit braucht saubere Energie”

Im Handelsblattartikel vom 24.11.2010 erläutert KYOCERA Chef Makoto Kawamura die Strategien des Konzern im weltweit boomenden Solarmarkt (http://bit.ly/fbcsXc). Laut Kawamura steigen die Anforderungen an den Umwelschutz, denn die Weltbevölkerung wächst und die fossilen Brennstoffe sind irgendwann erschöpft. Die Konkurrenz im Solarmarkt ist groß, KYOCERA setzt jedoch auf Qualität und die 35 jährige Erfahrung mit Solarmodulen.
Der Bedarf nach regenerativen Energien und ressourcenschonenden Produkten wird in den nächsten Jahren zunehmen. KYOCERA entwickelt seit über 50 Jahren ressourcenschonende Produkte wie langlebige ECOSYS Drucker, Solarmodule und Feinkeramikbauteile. Die Lebensqualität der Menschen zu verbessern, ist die Philosophie des Konzerns.  Als Unternehmen mit einer solch philantropischen Strategie engagiert sich der Konzern aber auch in vielen nachhaltigen Projekten weltweit. Seit vielen Jahren verbessert KYOCERA die Bildungs-und Energieinfrastruktur in ländlichen Gebieten von Entwicklungsländer und unterstützt Aktivisten in sozialen Projekten.  Auch Unternehmen sollen motiviert werden, in Umwelttechnologien zu investieren. Gemeinsam mit der DUH, und dem BVMW fördert KYOCERA MITA Deutschland GmbH mit dem KYOCERA UMWELTPREIS http://www.kyocera-umweltpreis.de mittelständische Unternehmen bei der Umsetzung CO2-reduzierender Projekte.

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