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WIR ÜBER UNS

UND DIESEN BLOG

Mit der dritten Runde des KYOCERA-Umweltpreises haben Unternehmen wieder die Chance, sich um das Preisgeld von 100.000 Euro zu bewerben. Wir möchten ressourcenschonende Technologien aber nicht nur auszeichnen, sondern dem Thema Nachhaltigkeit auch eine Plattform bieten. Aus diesem Grund hat KYOCERA den KYOCERAblog ins Leben gerufen. Umweltschutzprojekte werden hier ebenso Thema sein, wie neueste Technologien, nachhaltige Managementkonzepte, Umweltengagement am Arbeitsplatz oder Diskussionsrunden mit den Mitgliedern der KYOCERA-Umweltpreis Jury.

Machen Sie also mit, nicht nur beim KYOCERA-Umweltpreis, sondern auch in unserem Blog.

Nachhaltigkeitstipps für das Büro – Teil 1

Das Thema Nachhaltigkeit ist zwar in aller Munde, aber wenn es zur Umsetzung kommen soll, entsteht oftmals Ratlosigkeit. Das KYOblog-Team bekam vom Jury-Mitglied Dieter Brübach (B.A.U.M. e. V.) wertvolle Tipps, wie man selbst beim Kauf von Büromöbeln und –bedarf mühelos auf ökologisch-nachhaltige Produkte achten kann. So gelingt es ganz einfach, Umweltbewusstsein zu einer Alltäglichkeit zu machen. Am Beginn unserer kleinen Serie geht es um Büromöbel:

Dieter Brübach:

“An Büromöbel werden vielfältige Anforderungen gestellt: Modern, schick, technisch einwandfrei und ergonomisch sollen sie sein. Man sollte aber auch auf Langlebigkeit und Ressourcenschonung und damit Umweltverträglichkeit achten. Design und Umweltverträglichkeit müssen keinen Widerspruch bilden. Sie können sich durch eine umweltfreundliche Produktgestaltung wunderbar ergänzen. Ein wichtiges Kriterium für eine umweltfreundliche Produktgestaltung ist die lange Lebensdauer. Dazu sollte den Möbeln eine robuste und recyclinggerechte Konstruktion zugrunde liegen. Zudem wird die Lebensdauer durch die Verwendung von widerstandsfähigen Materialien und einer unempfindlichen Mechanik verlängert. Möbel, die lange genutzt werden sollen, müssen auch leicht zu reparieren sein. Dazu gehört, dass Tische, Schubladencontainer, Sitzmöbel und Schränke leicht zu demontieren sind. Beim Möbelkauf ist dementsprechend darauf zu achten, dass die ausgewählten Stücke nicht geklebt, geschweißt oder genietet sind, sondern lösbare Verbindungen aufweisen, die geschraubt oder gesteckt werden. Natürlich hilft es wenig, wenn keine Ersatzteile mehr erhältlich sind. Eine garantierte Ersatzteilverfügbarkeit für Verschleißteile von mindestens zehn Jahren ist daher empfehlenswert. Eine Garantiezeit für die eingesetzten Büromöbel von mindestens fünf Jahren ist ein Muss.”

Wer schon jetzt in einem nachhaltig betriebenen Büro arbeitet, kann sich auch beim KYOCERA-Umweltpreis bewerben. Infos gibt’s hier oder auf Facebook.

Teamwork für die Umwelt

KYOCERA hat den dritten KYOCERA-Umweltpreis ausgerufen. Noch bis Ende Oktober haben Unternehmen Zeit, sich mit ihren Ideen, Konzepten und Technologien um die mit 100.000 Euro dotierte Auszeichnung zu bewerben. Im Rahmen des Umweltpreises stand Klaus Töpfer, ehemaliger Bundesumweltminster und Juryvorsitzender beim KYOCERA-Umweltpreis, dem KYOblog-Team Rede und Antwort. Er sieht in Zusammenhang mit Nachhaltigkeit drei Hauptakteure:

 

Wer ist für den begrenzten Rohstoffhaushalt der Erde verantwortlich? Das sind die Verbraucher, der Staat und zu guter Letzt noch wirtschaftliche Unternehmen. Keiner dieser drei Hauptakteure darf sich daher in Passivität üben oder versuchen, die Verantwortung abzuwälzen.
Wir, als Konsumenten, müssen unseren Umgang mit der Umwelt kontrollieren. Achten wir wirklich ausreichend auf eine korrekte Müllentsorgung? Schalten wir elektronische Geräte ab oder tolerieren wir lethargisch den Standby-Modus, wenn wir sie nicht benutzen?
Der Staat kommt ins Spiel, wenn es darum geht, Vorgaben zu initiieren, die auf Umweltschutz abzielen. Diese leisten dann einen wichtigen Beitrag, was der Erfolg des Konzepts der Kreislaufwirtschaft beweist.
Als Dritter im Bunde reihen sich nun die Unternehmen ein. Wettbewerb und Markterfolg stehen hier an oberster Stelle. Doch die Floskel „Billig?- Will ich!“ greift nicht mehr. Es geht heutzutage um mehr: Das Ziel, Kosten zu senken, ist heutzutage nunmehr ein Teilziel. Die Frage nach den Umweltaspekten gewinnt immer mehr an Bedeutung. Unternehmen wie KYOCERA haben die Verantwortung, solche Impulse aus dem Markt in die Forschung zu geben und so langfristig ein funktionierendes Zusammenspiel zwischen staatlichen Regularien, zufriedenen Käufern und funktionierender Technologie zu etablieren.

KYOCERA sucht das Wohlfühlbüro

Das Büro der Zukunft hat drei zentrale Eigenschaften: Mobilität, Flexibilität und Klimaneutralität. Um die Entwicklung zukunftsorientierter Strukturen zu fördern, hat KYOCERA gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) beim KYOCERA-Umweltpreis die Sonderkategorie „Büro der Zukunft“ geschaffen. Gesucht werden Unternehmen, die mit bestimmten Maßnahmen zu einer ökologisch orientierten Arbeits- und Bürogestaltung beitragen und zugleich die Work-Life-Balance und das Wohlbefinden ihrer Mitarbeiter steigern.

Green_Office

Jeder kann sein Unternehmen für den Ehrenpreis vorschlagen. Und zwar unter http://facebook.kyocera.de. Einfach bis zum 30. September den Fragebogen ausfüllen und ein Bild des Büros oder der Kollegen hochladen, auf dem zu sehen ist, warum das eigene Büro einen Preis verdient hat. Unter den ersten 100 Teilnehmern verlost KYOCERA einen iPad2.

Danach folgt die Voting-Phase: Im ganzen Oktober können die Bewerber auf Facebook für ihr Projekt voten und voten lassen. Die fünf Bewerbungen mit den meisten Stimmen kommen auf die „Shortlist“, aus der die offizielle Jury des KYOCERA-Umweltpreises unter dem Vorsitz vom ehemaligen Umweltminister Klaus Töpfer den Gewinner wählt.

Grundsätzlich ist der Preis eine Ehrung. Der Gewinner wird auf der Preisverleihung des KYOCERA-Umweltpreises am 26. Januar 2012 in Stuttgart bekanntgegeben und mit einer Trophäe belohnt. Wer der Jury die tollste Wohlfühlatmosphäre vermitteln konnte, wird mit einer Mitarbeiteraktion für sein Team im Wert von 5.000 Euro belohnt.

Wenn Wirtschaft und Nachhaltigkeit aufeinander treffen

Dass wir vom KYOblog den Juryvorsitzenden des KYOCERA-Umweltpreises Klaus Töpfer getroffen und ihn nach seiner Meinung zu Nachhaltigkeit und unserem Umweltpreis befragt haben, haben wir schon im letzten Beitrag erwähnt. Neben dem generellen Stellenwert von Nachhaltigkeit erklärte Klaus Töpfer auch, welche Bedeutung der KYOCERA-Umweltpreis hat.

Für den Nachhaltigkeitsexperten Klaus Töpfer steht fest: Grüne Technologien stehen zukünftig an vorderer Front. Deswegen sollten die Themen Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung auf die Agenden der Unternehmen integriert werden. Denn daraus resultieren letztlich ökonomische Vorteile und Erfolge.

Mit der Initiative des Umweltpreises zeichnet KYOCERA Ideen, wie es zu einer Symbiose von wirtschaftlichen und nachhaltigen Aspekten kommen kann, aus. Doch nur wenige sind tatsächlich praxisfähig und zeigen langfristig in der Wirtschaft Wirkung. Beim KYOCERA-Umweltpreis ist die Praxisfähigkeit ein zentrales Bewertungskriterium. Klaus Töpfer verrät im Interview: Die Bewerbungsprojekte sollten die Theorieebene bereits verlassen haben und sich in Betrieben als realisierbar sowie sinngerecht erweisen.

Digital gleich besser?

Moderne Kommunikationswege werden zunehmend digitaler. Und dennoch: ohne Papier wird es auch in Zukunft nicht gehen. Dies ist das zentrale Ergebnis einer aktuellen Untersuchung von KYOCERA in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) in Deutschen Büros. Wichtige Dokumente wie Rechnungen, Verträge oder vertrauliche Schreiben werden auch im 21. Jahrhundert auf Papier ausgedruckt und weiterhin postalisch verschickt. Digital ist also nicht immer besser! Oder doch?

Dieser Frage widmete sich auch die Veranstaltung „Wege der modernen Kommunikation“, die in den historischen Räumlichkeiten des Berliner Tagesspiegels Anfang September stattgefunden hat. Der BerlinMaximal Club lud gemeinsam mit der PIN Mail AG sowie der Ehrig GmbH mit Unterstützung von KYOCERA rund 100 Gäste zu einem Themenabend, um die Vorzüge der digitalen und der analogen Kommunikation zu diskutieren. In den Impulsreferaten und der anschließenden Panel-Diskussion wurde vor allem eins deutlich: Die Digitalisierung der Kommunikation ist nicht mehr aufzuhalten. Und das ist auch gut so!

Moderne Kommunikationswege bieten eine schnelle und meist kostensparende Möglichkeit, um sich auszutauschen. Gerade da die Themen Geschwindigkeit sowie Kosten- und Ressourceneffizienz für Unternehmen an Bedeutung gewinnen, gilt es für Anbieter die aktuellen Entwicklungen nicht gemäß des Mottos „Alles bleibt wie immer“ zu ignorieren, sondern die neuen, digitalen Möglichkeiten für sich zu nutzen. Kerstin Ehrig-Wettstaedt von der Ehrig GmbH stellt hierzu in ihrem Vortrag fest: Das Büro der Zukunft ist grün, mobil, flexibel und eben auch digital. Dies gilt dementsprechend auch für Produkte und Lösungen, wenn sie am Markt bestehen wollen. Beispiele hierfür gibt es schon heute genug.

So bietet etwa die PIN Mail AG mit dem eBrief eine Möglichkeit, die Vorzüge der elektronischen Kommunikation mit der klassischen Form des Briefes zu verbinden. Über eine Plattform sind Kunden in der Lage, ihre gesamte Post online zu produzieren und Versandprozesse somit schneller, kostengünstiger und effizienter zu gestalten.

Auch beim Drucken und Kopieren – der Schnittstelle zwischen digitalen und tatsächlichen Dokumenten – geht es darum, Prozesse effizienter und nachhaltiger zu machen. KYOCERA setzt hierzu auf eine Kombination aus fortschrittlichen Multifunktionssystemen in Verbindung mit intelligenten Lösungen wie KYOcontrol oder KYOcount. Davon konnten sich auch die Gäste direkt vor Ort überzeugen: Die Firma Ehrig GmbH hat die Redaktion des Tagesspiegels mit fortschrittlichen KYOCERA-Druck- und Kopierlösungen ausgestattet. Und dies mit Erfolg, wie der technische Leiter verriet. Und wer wenn nicht Zeitungshäuser weiß am besten über die Symbiose zwischen digitaler und analoger Welt Bescheid?

Tagesspiegel

Grün gleich Gold?

“If you go green, you’ll have gold“ – Umweltfreundliches Verhalten bringt am Ende auch Geld. Dieser Meinung ist zumindest der Juryvorsitzende des KYOCERA-Umweltpreises Professor Klaus Töpfer. Das KYOblog-Team hatte die Gelegenheit, den ehemaligen Bundes-umweltminister zum KYOCERA-Umweltpreis zu befragen. Für ihn geht die Gleichung „Grün gleich Gold“ wie selbstverständlich auf.

Anstatt Schreckensbilder für das Jahr 2022 hinaufzubeschwören, rückt Töpfer also das Thema Entwicklung in den Fokus. Denn was bringen passiver Pessimismus und Schwarzmalerei angesichts knapper werdender Ressourcen? Nichts. Stattdessen  müssen dort, wo sich Knappheiten offenbaren, Technologien entwickelt werden, die diese Knappheiten auffangen. Schädliche Überschüsse – beispielsweise CO2 – müssen in Nutzungskreisläufe integriert werden. Ziel nachhaltiger Entwicklung sollten Technologien und Konzepte sein, die Knappheiten überbrücken oder sich Überschüsse zunutze machen. Technologien, wie sie der KYOCERA-Umweltpreis seit der ersten Verleihung 2008 würdigt – das sagt auch Klaus Töpfer. Denn hier sehen wir ideenreiche Betriebe mit großen wirtschaftlichen Erfolgen, die ihre Nachhaltigkeitskonzepte am Ende auch zu „Gold“ gemacht haben.

Das nachhaltige “Wohlfühlbüro”

Letzte Woche haben wir ja schon über den KYOCERA-Umweltpreis informiert. Heute haben wir mit dem KYOCERA-Geschäftsführer Reinhold Schlierkamp gesprochen. Er hat noch einmal deutlich gemacht, warum Nachhaltigkeit bei KYOCERA so eine große Rolle spielt:

Das besondere am Umweltpreis 2012 ist übrigens die  Sonderkategorie.  Um nachhaltige Strukturen auch in Büro und Arbeitswelten zu fördern, suchen wir im Rahmen des 3. KYOCERA Umweltpreises gemeinsam mit dem FraunhoferInstitut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) das “Wohlfühlbüro” der Zukunft. Was das ist, erklärt Reinhold Schlierkamp:

Wir suchen also Unternehmen, die mit bestimmten Maßnahmen zu einer ökologisch orientierten Arbeits-und Bürogestaltung beitragen  und zugleich die Work-Life-Balance und das Wohlbefinden ihrer Mitarbeiter steigern.  Der Mensch muss hierbei im Mittelpunkt stehen, deswegen richten wir uns mit unsere Suche direkt an die Mitarbeiter. Jeder kann sein Unternehmen für den Ehrenpreis vorschlagen – einfach auf Facebook mit einem kleinen Podcast oder Bild.

Ab Oktober beginnt dann die Votingphase. Die fünf Bewerbungen mi tden meisten Sitmmen kommen auf die ” Shortlist”, aus der die offizielle Jury des Umweltpreis unter Klaus Töpfer den Gewinner wählt. Die Sonderkategorie des KYOCERA-Umweltpreise ist grundsätzlich eine Ehrung. Dem Gewinner winkt aber auch eine Mitarbeiter- oder Teamaktion im Wert von 5.000 Euro. Details zur Sonderkategorie und zum Umweltpreis findet man auch im Web.

100.000 Euro für den Umweltschutz

Es geht los! KYOCERA hat den 3. KYOCERA-Umweltpreis ausgerufen. Nach den großen Erfolgen 2008 und 2010 suchen wir bereits zum dritten Mal Projekte, die eine eindeutige Klimarelevanz beziehungsweise eine nachhaltige Reduzierung des CO2-Ausstoßes nachweisen können. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Projekte noch in der Planungsphase, gerade in der Durchführung begriffen oder schon abgeschlossen sind.

Teilnahmeschluss ist der 31. Oktober 2011. Interessierte Unternehmen und Behörden können im Rahmen ihrer Bewerbung genaue Angaben zu geplanten Projekten, eigenen Entwicklungsleistungen, Zeitraum des Projekts, Budget, voraussichtliche Umweltentlastung und Verwendungszweck des Preisgeldes einreichen. Den vollständigen Bewerbungsbogen und Teilnahmebedingungen finden Interessenten unter www.kyocera-umweltpreis.de. Außerdem gibt es hier auch Informationen über die Gewinner aus 2008 und 2010.

Wer am Ende das Preisgeld in Höhe von 100.000 Euro bekommt, entscheidet eine hochkarätige Expertenjury rund um den ehemaligen Bundesumweltminister Dr. Klaus Töpfer. Außerdem wird der Umweltpreis von vier hochkarätigen Partnern: dem Bundesverband für mittelständische Wirtschaft (BVMW), der Deutschen Umwelthilfe (DUH), dem Bundesarbeitskreis für Umweltbewusstes Management e.V. (B. A. U. M.) und dem Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO).

Mit dem Umweltpreis wollen wir gemeinsam mit unseren Partnern Unternehmen und Behörden darin unterstützen, innovative Konzepte für den Umweltschutz entwickeln zu können. Denn die weltweit formulierten Klimaziele verlangen von den Unternehmen umfassende Investitionen. Die zur Erreichung dieser Vorsätze nötigen Maßnahmen erfassen sämtliche Unternehmensbereiche. Um nicht nur ein Projekt fördern zu können, wird die Dotierung auf drei Preisträger aufgeteilt: Auf den 1. Platz entfallen 50.000 Euro, auf Platz 2 30.000 Euro und auf Platz 3 20.000 Euro.

Die Energiewende ist gut für Kyocera

Die letzten Wochen sind spannend. Die Energiepolitik beherrscht die Medien trotz Ehec und EURO-Krise. Hoher Ölpreis, Fukushima, Atomausstieg, politischer Erdrutsch in Deutschland. Wie sieht eine Energieversorgung der Zukunft aus? In Deutschland und weltweit? Was bedeutet das für die Gesellschaft aber auch für Unternehmen wie Kyocera?

Als japanisches Unternehmen ist Kyocera besonders von der Natur- und Atomkatastrophe betroffen. Es wurden zwar keine Mitarbeiter schwer verletzt und keine Produktioneinrichtungen zerstört, dennoch ist man  emotional betroffen. Kyocera spürt die Unterschiedlichkeit, mit der beide Länder mit dieser Zäsur umgehen, ganz direkt. Deutschland reagiert stärker auf die sich realisiert habenden Risiken der Atomkraft als Japan und handelt schneller als die meisten Länder weltweit. Das wird sich positiv auszahlen, wenn unsere Gesellschaft dabei gelassen bleibt und nicht an dem sehr deutschen Wunsch scheitert, alles hundertprozentig machen zu wollen.  

Sind wir ängstlicher als Franzosen und Briten, romantisch und naiv, weil wir glauben, uns allein mit Erneuerbaren Energien versorgen zu können? Nein, wir sind nur schon einen größeren Teil der Wegstrecke dorthin gegangen. Ein Siebtel unseres Stromes kommt aus erneuerbaren Kraftwerken, die Bürger, Unternehmer, Landwirte und Stadtwerke in den letzten zehn Jahren gebaut haben. Innovation, Mittelstand und Anpacken gehören zu unserem nationalen Selbstverständnis. Vor der dezentral demokratischen Energieerzeugung haben wir in unserem föderalen System weniger Angst als Japaner und Franzosen in ihren zentral und traditionalistisch geprägten Systemen. Die Verbindung zwischen Politik und Atomkonzernen ist bei uns zudem etwas weniger stark ausgeprägt.

Wichtig ist die Entwicklung in den Ländern, die für die Zukunft der Welt wirklich entscheidend sind. China, Indien und Brasilien setzen auf Erneuerbare Energien. Als Schwellenländer werden sie nicht von Beginn an auf die fossil-atomare Option verzichten. Entscheidend wird, welche Schwerpunkte sie in der nächsten Dekade setzen. Einen Erfolg der Erneuerbaren in Deutschland werden sie wahrnehmen.

Jetzt kommt es entscheidend auf die Wirtschaft an, nicht auf die Lobbyisten in den Verbänden, sondern auf Unternehmer und Manager zu setzen. Wer profitiert, wer verliert? Unternehmen wie Bosch, Siemens und Wacker sind schon weit mit dem Umbau in Richtung erneuerbare Energien vorangekommen. Solarworld, Enercon und Nordex sind auf Basis Sonne und Wind ganz neu entstanden. Weitsichtige Mittelständler haben in Richtung Klimaschutz diversifiziert.

Kyocera mit seiner Keramikkompetenz ist für die Energiewende gut aufgestellt. Nicht nur die Solarsparte, die direkt profitiert. Beginnend mit Gründer Inamori spielen Nachhaltigkeit, Umweltorientierung und Innovation bei Kyocera eine zentrale Rolle. Energie sparen und Ressourcen schonen sind gelebte Grundwerte des Unternehmens. Diese Fähigkeiten sind in Zukunft gefragter denn je. Kyocera ist fit für die Energiewende.

KYOCERA-Studie: Das Büro der Zukunft ist zwar grün, aber nicht papierlos

Flexibel, mobil. grün: Das Büro der Zukunft

Flexibel, mobil. grün: Das Büro der Zukunft

Das Büro wie wir es heute vielfach kennen wird sich verändern. Denn die Büroarbeit ist nicht mehr an den Arbeitsplatz des Arbeitgebers gebunden, sondern wird räumlich mobil und zeitlich flexibel werden. Sie wird zu Hause, unterwegs und phasenweise auch an anderen Orten wie z. B. Co-Working Zentren stattfinden. Darüber hinaus wird stationäre mobile Büroarbeit umweltverträglich organisiert sein. Der Vorstellung eines  „papierlosen“ Büros können die Befragten nicht durchgehend zustimmen. Im Gegenteil – hier zeigt die Befragung eine stark divergierende Einschätzung der Experten. Das zeigen die Ergebnisse einer Studie „Bürowelten der Zukunft“, die  KYOCERA gemeinsam mit unserer Unterstützung (Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation) im Rahmen der Partnerschaft im Verbundforschungsprojekt OFFICE 21 anlässlich des 25. Firmenjubiläums durchgeführt hat.  Befragt wurden 18 Experten aus verschiedenen Bereichen und rund 100 Anwender.

Die Ergebnisse der Experten- und Anwenderstudie liefern fünf zentrale Erkenntnisse:

*Die Arbeit wird nicht mehr an einen festen Ort gebunden sein, sondern von der ganzen Welt aus stattfinden können.

*Die Arbeitszeitmodelle der Zukunft richten sich am individuell unterschiedlichen Arbeitsrhythmus des Einzelnen aus.

*Die Technik der Zukunft ist nicht nur intelligent und vernetzbar, sondern auch designorientiert.

*Unternehmen werden an ihrer CO2-Bilanz gemessen und werden in allen Bereichen Wert auf ressourcen- und energieneutrales Wirtschaften legen müssen. Der Carbon-Footprint wird eine wichtige Unternehmenskennzahl werden.

*Das papierlose Büro wird es nicht geben. Aber Funktion und Funktionalitäten von Papier werden sich verändern.

Mehr Informationen und die gesamten Studienergebnisse gibt es übrigens hier: studie.kyoceramita.de

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