Nachhaltigkeit in den Medien (2)

In den letzten Tagen sind mir drei Artikel zum Thema Nachhaltigkeit aus vollkommen verschiedenen Bereichen aufgefallen, die ich hier kurz vorstellen möchte:

Das IT-Management in Unternehmen ist längst nicht mehr nur dafür verantwortlich, das Funktionieren der IT-Landschaft zu gewährleisten, IT-Infrastrukturen sind zu einem echten Wirtschaftsfaktor geworden. Diesen Spagat “Zwischen Technik und Wirtschaftlichkeit”, den IT-Manager zu bewältigen haben, thematisiert das Manager-Magazin. Die Qualität der Technik eines Unternehmen bemisst sich demnach nicht zum nicht nur nach Verfügbarkeitszeiten der Server, sondern auch nach dem Return on Investment (ROI) einer IT-Investition im Unternehmen. IT-Manager werden also vor die Herausforderung gestellt, vorausschauend die wirtschaftlichsten Lösungen für das Unternehmen in die IT-Infrastruktur zu integrieren.

In “Mehr als Wollsocken und Latzhosen” geht die Sueddeutsche der Frage nach, warum immer mehr Leute Mode-Artikel kaufen, die eine ökologisch und ethisch einwandfreie Herkunft nachweisen können. Diese Kleidung ist zwar etwas teurer, was aber genau dem Lebensstil der Zielgruppe entspricht: dem so genannten LOHA “Lifestyle of Health and Substainability”. Der weltweite Umsatz dieser Heimtextilien aus Naturfasern beträgt übrigens heute bereits 5,3 Milliarden US-Dollar, zeigt also die Relevanz nachhaltiger Produkte für Verbraucher.

Das Thema Mode steht zwar auch im Interview der Süddeutschen mit Nicolas Müller im Mittelpunkt, allerdings geht es hierbei darum, Outdoor-Sport mit der Natur zu verbinden. Der 27-jährige Snowboarder kann es nicht nachvollziehen, dass andere Snowboarder sich ständig in der Natur aufhalten, aber kein Bewusstsein dafür entwickeln, auf nachhaltige Produkte zu setzen. Allein der Verpackungswahn mit Plastik bringt ihn auf die Palme und fordert ein Umdenken zu Produkten, die auch wieder in den natürlichen Kreislauf eingehen können.