332 Spam-Kommentare
blockiert von
Akismet
kyocera

Monika Jacoby

WIR ÜBER UNS

UND DIESEN BLOG

Mit der zweiten Runde des KYOCERA-Umweltpreises haben Unternehmen wieder die Chance, sich um das Preisgeld von 100.000 Euro zu bewerben. Wir möchten ressourcenschonende Technologien aber nicht nur auszeichnen, sondern dem Thema Nachhaltigkeit auch eine Plattform bieten. Aus diesem Grund hat KYOCERA den KYOCERAblog ins Leben gerufen. Umweltschutzprojekte werden hier ebenso Thema sein, wie neueste Technologien, nachhaltige Managementkonzepte, Umweltengagement am Arbeitsplatz oder Diskussionsrunden mit den Mitgliedern der KYOCERA-Umweltpreis Jury.

Machen Sie also mit, nicht nur beim KYOCERA-Umweltpreis, sondern auch in unserem Blog.

Alle Einträge der Kategorie

Ressourcenschonende Technologien

Green IT: Den gesamten Lebenszyklus grün

Mit dem Stichwort Green IT wird die Erwartung verknüpft, die Nutzung von Informationstechnik (IT) umwelt- und ressourcenschonend zu gestalten. Und dabei sollte Green IT – also eine, die ihren Namen auch wirklich verdient – über den gesamten Lebenszyklus hinweg „grün“ sein: von der Entwicklung der Systeme bis zur Entsorgung.

Viele Druck- und Multifunktionsgeräte werden zwar unter diesem Motto vermarktet, aber die meisten Drucker und Kopierer werden ihm nur in Teilaspekten gerecht. Vielleicht sind sie im täglichen Einsatz „grün“. Davor, also z.B. bei der Produktion in der Fabrik oder bei der Verpackung der Geräte, steht der Umweltaspekt meist nicht so im Fokus. Klar, damit kann man nicht so schön werben wie mit dem Blauen Engel und entsprechend seine Drucker und Kopierer weniger erfolgversprechend vermarkten. Aber wer es wirklich ernst meint mit Green IT und nicht nur irgendeinem Hype hinterherläuft, der achtet auch darauf, Produkte über den gesamten Lebenszyklus hinweg umwelt- und ressourcenschonend zu produzieren.

Energiesparprogramm a la carte

Kennen Sie den grünen Pflanzenvorhang , den so genannten Green Curtain, aus Goyapflanzen oder Prunkwinden? Das ist doch mal eine pfiffige Idee! Da trifft Umweltschutz auf Ästhetik, denn der Green Curtain sieht nicht nur hübsch aus, sondern entlastet die Klimaanlage, spart Energie und schützt so die Umwelt. Darüber hinaus wird CO2 durch Photosynthese abgebaut. Auch das lästige Auf- und Abfahren der Jalousien entfällt, weil die miteinander verflochtenen Blätter eine grüne Wand erschaffen und die Innenräume von direkter Sonneneinstrahlung abschirmen.

Sieht nicht nur gut aus, sondern leistet auch einen Beitrag für die Umwelt - der Green Curtain bei KYOCERA

Sieht nicht nur gut aus, sondern leistet auch einen Beitrag für die Umwelt - der Green Curtain bei KYOCERA

Wir bei KYOCERA sind nicht nur begeistert, mit dem Green Curtain einen zusätzlichen Beitrag für den Umweltschutz und die Verschönerung unserer Arbeitsplätze zu leisten. Trägt der Green Curtain Gemüse oder Obst, kann dieses in der Küche oder Werkskantine für Abwechslung sorgen und schmeckt richtig lecker. Das Ganze ist unglaublich umweltfreundlich und dazu noch kostengünstig. Es bedarf lediglich eines Rankgitters sowie der passenden Pflanze.

Einfach himmlisch: 16 Blaue Engel für ECOSYS Konzept von KYOCERA

Angefangen hat alles 1997 mit dem FS-1700, der als weltweit erster Laserdrucker den Blauen Engel erhielt. Der Blaue Engel ist ein Prüfsiegel oder auch Gütesiegel  für besonders umweltschonende Produkte und Dienstleistungen. Seitdem haben immer wieder Drucker und Kopierer von KYOCERA das berühmte Umwelsiegel bekommen und damit ihre Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit nachgewiesen. Heute tragen insgesamt 38 Systeme die Zertifizierung.

Beim Drucken und Kopieren werden per se Ressourcen eingesetzt, um ein optimales Ergebnis zu erzielen. Die ECOLaser-Drucker von KYOCERA besitzen einige Spezifikationen, die diese Prozesse ressourcenschonender gestalten. So benötigen Anwender außer Toner keine weiteren Verbrauchsmaterialien. Aufgrund der keramischen Bestandteile ist die Fotoleittrommel widerstandsfähiger als herkömmliche Fotoleittrommeln und besitzt somit eine längere Lebensdauer. Die längere Lebensdauer ist ein wesentlicher Aspekt bei der Einsparung von Ressourcen und somit der Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit. Die Tonerboxen bestehen aus nur vier Komponenten, beim Wetterbewerb aus bis zu 60 Einzelteilen. Diese müssen letzten Endes entsorgt werden – allein die Quantität der Einzelteile zeigt, wer hier vorn liegt. Dies senkt damit die Abfallmenge um bis zu 75 Prozent. Darüber hinaus senkt das neue Mikropartikel-Toner System den Energieverbrauch um 30 bzw. 15 Prozent. Die Gerätegehäuse der Systeme erhalten außerdem keine schädlichen Halogene. Verpackt wird grundsätzlich in umweltfreundlichen Kartonagen.

LichtBlick AG überzeugt mit SchwarmStrom-Konzept

Man sagt, die Schwarmintelligenz erhöhe die Leistungsfähigkeit einer Gesellschaft durch eine zielgerichtete Organisation von Arbeit, von der am Ende des Tages alle Beteiligten profitieren. Was auf den ersten Blick wie eine Theorie aus der Soziologie aussieht, macht sich die LichtBlick AG zu eigen, eine intelligente und effiziente Stromversorgung zu gewährleisten. Für dieses so genannte SchwarmStrom-Konzept wurde die LichtBlick AG und dessen Vorstandsvorsitzender Dr. Christian Friege jetzt mit dem zweiten Platz beim KYOCERA-Umweltpreis und einer Summe von 30.000 Euro Preisgeld ausgezeichnet.

Hinter dem SchwarmStrom-Konzept steckt eine Vernetzung vieler kleiner erdgasbetriebener ZuhauseKraftwerke, so dass ein virtuelles Großkraftwerk entsteht. Die Lichtblick AG plant auf der Grundlage von mindestens 100.000 ZuhauseKraftwerken mit einem Bedarf von 40.000 bis 400.000 kWh, eine Erzeugungskapazität von 2.000 Megawatt zu realisieren. Das Besondere daran: aufgrund der Nutzung von Wärme und Strom erreichen erdgasbetriebene Zuhause-Kraftwerke eine mit 92 Prozent zwei- bis dreimal so hohe Energieeffizienz wie Atom- oder Kohlekraftwerke und sparen so gegenüber der herkömmlichen Strom- und Wärmeerzeugung bis zu 60 Prozent Kohlendioxid. Zudem kann mit dieser Technologie der Ausbau erneuerbarer Energien vorangetrieben werden, da die felxible Steuerung der Anlagen die schwankende Stromerzeugung durch Wind und Sonne ergänzt.

Ich bin sehr gespannt, wie sich das Schwarm-Strom-Konzept der Lichtblick AG in seinem ersten Pilotprojekt schlägt. In Hamburg sollen ab Sommer 2010 die ersten Kraft-Wärme KopplungsAnlagen dafür installiert werden. Dass Hamburg dadurch noch etwas grüner wird, könnten wir hier in Neuss beinah etwas neidisch beäugen. Aber eigentlich freuen wir uns viel mehr über die Realisierung solch toller Projekte, die nachhaltig die Reduzierung von CO2-Emissionen vorantreiben und so einen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Dr. Christian Friege nimmt den den KYOCERA-Umweltpreis von Prof. Klaus Töpfer entgegen

Dr. Christian Friege nimmt den den KYOCERA-Umweltpreis von Prof. Klaus Töpfer entgegen

Rückenwind für SkySails durch KYOCERA-Umweltpreis

Wie ich bereits angekündigt hatte, wollen wir hier im KYOCERAblog die Gewinner des diesjährigen KYOCERA-Umwletpreises etwas ausführlicher vorstellen. Anfangen möchte ich mit dem Sieger des KYOCERA-Umweltpreises: Die SkySails GmbH & Co. KG wurde für ihre automatisierten Zugdrachensysteme mit einem Preisgeld von 50.000 Euro ausgezeichnet. Doch was sind eigentlich automatisierte Zugdrachensysteme?

Man muss sich diese automatisierten Zugdrachensysteme wie riesige Segel vorstellen, die als Windantrieb für Frachtschiffe dienen. Doch die Zugdrachensysteme von SkySails haben einen entscheidendem Vorteil: Im Gegensatz zu herkömmlichen Segeln erzeugen sie pro Quadratmeter Fläche das 5- bis 25-fache an Vortriebskraft. Dadurch wird der Betrieb von Frachtschiffen profitabler, sicherer, umweltfreundlicher und unabhängiger von Ölreserven. Man sieht an diesem Gewinnerprojekt, dass umweltfreundliche Technologien sich auch finanziell lohnen können.

Reeder können ihre Wirtschaftlichkeit auf diese Weise erhöhen und gleichzeitig die Umwelt schonen. Denn der Treibstoffverbrauch und entsprechend die Emissionen können im Jahresdurchschnitt um 10 bis 50 Prozent gesenkt werden. Das find ich beachtlich und ist ein würdiges Siegerprojekt für den KYOCERA-Umweltpreis 2010. Ein besonders beeindruckendes Detail noch zum Schluss: ein 160 Quadratmeter großer Zugdrachen ist zusammengefaltet nicht größer als eine Telefonzelle und benötigt an Bord daher wenig Stauraum.

Auch von dieser Stelle nochmals einen herzlichen Glückwunsch an den Erfinder, Gründer und Geschäftsführer der SkySails GmbH & Co. KG, Stephan Wrage. Ich wünsch Ihnen und Ihrem Unternehmen immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel.

Stephan Wrage freut sich über die Verleihung des KYOCERA-Umweltpreises durch Reinhold Schlierkamp

Stephan Wrage freut sich über die Verleihung des KYOCERA-Umweltpreises durch Reinhold Schlierkamp

MDS: Einsparungspotenziale nutzen

Die Kosten im Output-Bereich der meisten Unternehmen sind viel zu hoch – und zwar ganz unnötig! Die dezentrale Beschaffung und Administration ist eine der Hauptursachen für versteckte Druckkosten und dennoch erfolgen bei 19 Prozent der Unternehmen die Beschaffung von Druckern sowie der Nachschub für Verbrauchsmaterialien wie Papier oder Toner immer noch von unterschiedlichen Abteilungen.

Darüber hinaus verbringen Mitarbeiter fast 10 Stunden pro Woche mit der Suche nach Dokumenten. Und trotzdem gehen 3 bis 5 Prozent aller Dokumente verloren. Dennoch führen drei Viertel der Unternehmen keine Print-Management-Maßnahmen durch. Da frag ich mich oft: warum sehen die Unternehmen die Einsparungspotenziale nicht? Es muss doch das Ziel jedes Unternehmens sein, personelle und finanzielle Ressourcen optimal einzusetzen.

KYOCERA MDS ermöglicht es, die Kosten beim Drucken und Kopieren zu reduzieren, und zwar durch ein flexibles Zusammenspiel von verschiedenen Maßnahmen: Im Zuge einer Ist-Analyse werden die Unternehmen zunächst über versteckte Kosten und Umweltbelastungen durch Papier- und Energieverbrauch aufgeklärt. Im Anschluss an die Analyse bietet MDS ein verbessertes Output-Konzept in Form eines auf das Unternehmen zugeschnittene Maßnahmepaket zur Outputoptimierung. Dabei wird das gesamte Outputmanagement in die IT-Strategie eingebunden und zentralisiert. KYOCERA MDS bezieht sich aber nicht nur auf die Optimierung der Outputsysteme, sondern analysiert und optimiert die gesamten Dokumentenprozesse. Durch eine Automatisierung der Dokumentenverteilung sowie eine Archivierung und Inventarisierung der Dokumente kann die Gesamtheit aller Daten flexibel und sicher bewältigt werden.

Besonders in Zeiten, in denen das Volumen der digitalen Informationen stetig zunimmt, wird es für Unternehmen immer wichtiger, Dokumente aller Art besser und wirtschaftlicher zu managen. KYOCERA MDS bietet dafür eine Lösung: MDS ermöglicht eine Steigerung der Effizienz und Produktivität und eine Kostenreduktion von bis zu 30 Prozent.

Wie erhöhen wir unsere Wirtschaftlichkeit?

Jeder Unternehmenslenker weiß, wie bedeutsam das Kriterium der Wirtschaftlichkeit für den Erfolg eines Unternehmens ist. Die Wirtschaftlichkeit ist ein allgemeines Maß für die Effizienz, bzw. für den rationalen Umgang mit knappen Ressourcen. Je geringer der benötigte Mitteleinsatz für den erreichten Erfolg, desto besser!

Trotzdem werden personelle und finanzielle Ressourcen immer noch in vielen Unternehmen verschwendet: So habe ich zum Beispiel neulich eine Studie des Marktforschungsinstituts IDC gelesen, weiterlesen

Nachhaltigkeit in den Medien (2)

In den letzten Tagen sind mir drei Artikel zum Thema Nachhaltigkeit aus vollkommen verschiedenen Bereichen aufgefallen, die ich hier kurz vorstellen möchte:

Das IT-Management in Unternehmen ist längst nicht mehr nur dafür verantwortlich, das Funktionieren der IT-Landschaft zu gewährleisten, IT-Infrastrukturen sind zu einem echten Wirtschaftsfaktor geworden. Diesen Spagat “Zwischen Technik und Wirtschaftlichkeit”, den IT-Manager zu bewältigen haben, thematisiert das Manager-Magazin. Die Qualität der Technik eines Unternehmen bemisst sich demnach nicht zum nicht nur nach Verfügbarkeitszeiten der Server, sondern auch nach dem Return on Investment (ROI) einer IT-Investition im Unternehmen. IT-Manager werden also vor die Herausforderung gestellt, vorausschauend die wirtschaftlichsten Lösungen für das Unternehmen in die IT-Infrastruktur zu integrieren. weiterlesen

Kamingespräch “Nachhaltigkeit als Standortfaktor”

Am vergangenen Dienstag haben wir hochrangige Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Umweltschutzverbänden nach Düsseldorf zum Kamingespräch eingeladen. Zum Thema “Nachhaltigkeit als Standortfaktor” diskutierten unter der Moderation von Sebastian Matthes (Wirtschaftswoche) u. a. Prof. Klaus Töpfer (Bundesumweltminister a.D.), Prof. Mojib Latif (Leibniz-Institut für Meereswissenschaften IFM-GEOMAR), Dr. Manfred Vohrer (BVMW), Dr. Hans W. Fechner (Sprecher der Geschäftsführung, Siempelkamp GmbH & Co. KG) sowie wie unser Geschäftsführer bei KYOCERA MITA Reinhold Schlierkamp. Die Ergebnisse des Kamingesprächs finden Sie zusammengefasst im unten stehenden Film. Oder schauen Sie in unser Flickr-Galerie weitere Eindrücke von der Veranstaltung an.

Was ist Nachhaltigkeit?

“Nachhaltigkeit”. Was ist das? Was soll das? Was habe ich damit zu tun?, fragt der Unternehmer und kann meist allein schon mit dem Wort “Nachhaltigkeit” wenig anfangen.

Nun: die Berücksichtigung von Umweltfragen in der Wirtschaft, aber auch in der Politik hat eine dynamische Entwicklung genommen. Im Vergleich zu den vergangenen zwei Jahrzehnten, lässt sich eine Verschiebung der Schwerpunkte erkennen. Die heutige Sichtweise ist wesentlich umfassender, denn es geht nicht nur weiterlesen

Pfeil nach links Vorherige Einträge