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Monika Jacoby

WIR ÜBER UNS

UND DIESEN BLOG

Mit der zweiten Runde des KYOCERA-Umweltpreises haben Unternehmen wieder die Chance, sich um das Preisgeld von 100.000 Euro zu bewerben. Wir möchten ressourcenschonende Technologien aber nicht nur auszeichnen, sondern dem Thema Nachhaltigkeit auch eine Plattform bieten. Aus diesem Grund hat KYOCERA den KYOCERAblog ins Leben gerufen. Umweltschutzprojekte werden hier ebenso Thema sein, wie neueste Technologien, nachhaltige Managementkonzepte, Umweltengagement am Arbeitsplatz oder Diskussionsrunden mit den Mitgliedern der KYOCERA-Umweltpreis Jury.

Machen Sie also mit, nicht nur beim KYOCERA-Umweltpreis, sondern auch in unserem Blog.

Alle Einträge des Monats

April 2010

KYOCERA-Umweltpreis: Tolle Veranstaltung

Gestern war es so weit: Aus den 64 Bewerbungen für den KYOCERA-Umweltpreis wurden vor 1.000 Vertretern aus mittelständischen Unternehmen die drei Sieger ausgezeichnet und zudem zwei Sonderpreise für besondere Verdienste um die Reduzierung von CO2-Emissionen vergeben. Bevor ich zu den Preisträgern komme, möchte ich mich zunächst bei einigen bedanken, die diese gelungene Veranstaltung überhaupt erst möglich gemacht haben.

Ein besonderer Dank geht vorab an unsere Jury unter Vorsitz von Prof. Klaus Töpfer. Mit ihm in der Jury saßen der Klimaexperte Mojib Latif, Mario Ohoven vom Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW), Dieter Brübach vom Bundesdeutschen Arbeitskreis Umweltbewusstes Management e. V. (B.A.U.M.), Martin Poreda von kununu, Sebastian Matthes von der WiWo, Dr. Stephan Schwarzer von der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), Jörg Dürr-Pucher von der Deutschen Umwelthilfe (DUH), Dr. Ahmet Lokurlu von der SOLITEM AG und letztjähriger Sieger des KYOCERA-Umweltpreises sowie Detlef Herb als Umweltbeauftragter von KYOCERA. Zudem möchte ich mich beim BVMW als Ausrichter des Tags der Wirtschaft bedanken, in dessen Rahmen wir die Verleihung des KYOCERA-Umweltpreises durchgeführt haben. Der BVMW ist neben dem B.A.U.M. unser Partner bei der Vergabe des KYOCERA-Umweltpreises.

Die Preisträger des KYOCERA-Umweltpreises 2010

Die Preisträger des KYOCERA-Umweltpreises 2010

Die Jury hat unter den zahlreichen Bewerbungen auch in diesem Jahr drei würdige Gewinner mit einer Gesamtsumme von 100.000 für ihr Engagement um die Senkung von CO2-Emissionen belohnt. Der erste mit 50.000 Euro dotierte Preis geht in diesem Jahr an die SkySails GmbH & Co. KG für ihre Entwicklung von automatisierten Zugdrachensystemen, ein Windantrieb für Frachtschiffe, mit denen nicht nur Treibstoff gespart wird, sondern auch schneller der nächste Hafen erreicht. 30.000 Euro erhielt die LichtBlick AG für den zweiten Platz, den sie sich durch ihr SchwarmStrom-Konzept verdient haben. Durch intelligente Steuerung und Vernetzung vieler so genannter ZuhauseKraftzwerke wird die Energieeffizienz bei der Stromerzeugung enorm erhöht. Den dritten Platz belegte die Groz-Beckert KG mit dem Projekt “Litespeed”, einer Stricknadel-Neuentwicklung, mit der der Stromverbrauch industrieller Nähmaschinen durch eine Minimierung von Gewicht und Reibungsverlusten nachhaltig gesenkt werden kann. Im Zuge des KYOCERA-Umweltpreises 2010 wurden auch zwei Ehrenpreise an Aloys Wobben von der ENERCON GmbH für seine wegweisenden Leistungen bei der Entwicklung von Windkrafttechnologien sowie Kasper Rorsted von der Henkel AG & Co. KGaA für das die langjährige nachhaltige Unternehmensphilosophie des Düsseldorfer Traditions- und Weltunternehmens vergeben.

In den kommenden Tagen werden wir die einzelnen Siegerprojekte detailliert vorstellen, denn diese Gewinner haben wirklich eine besondere Aufmerksamkeit verdient. Ihr Engagement, Ideen zur CO2-Senkung auch in die Tat umzusetzen und damit einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, sollte uns allen zum Vorbild dienen.

Monument trifft Moderne: KYOCERA-Umweltpreis im alten Bundestag

Für die Verleihung des zweiten KYOCERA-Umweltpreises haben wir in diesem Jahr einen ganz besodneren Ort gewählt. Im ehemaligen Bundestag in Bonn werden die Gewinner des KYOCERA-Umweltpreises gekürt. Im Rahmen vom “Tag der Wirtschaft”, ausgerichtet vom Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW), prämiert die Jury des KYOCERA-Umweltpreises drei Unternehmen für ihre Anstrengungen zur Senkung des CO2-Ausstoßes in ihren Betrieben. Darüber hinaus werden wir eine Persönlichkeit mit besonderen Verdiensten um die nachhaltige Senkung von CO2-Emissionen mit einem Sonderpreis auszeichnen.

Im ehemaligen Bundestag trafen Politiker seiner Zeit wegweisende Entscheidungen, die die Entwicklung Deutschlands seit 1949 wesentlich vorangetrieben haben. Daher wollen wir es auch als Symbol verstanden wissen, die Themen Nachhaltigkeit und Senkung des CO2-Ausstoßes an diesem geschichtsträchtigen Ort in den Mittelpunkt zu stellen und Unternehmen, die sich durch ihren Einsatz besonders darum verdient machen, zu ehren.

Die Jury ist dabei hochkarätig besetzt: Unter Vorsitz des ehemaligen deutschen Umweltministers und Exekutivdirektors des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) Prof. Klaus Töpfer werden der KlimaforscherMojib Latif, der Vorsitzende des BVMW Mario Ohoven sowie der Umweltbeauftragte von KYOCERA MITA, Detlef Herb, darüber entscheiden, welche Unternehmen neben der Auszeichnung mit dem KYOCERA-Umweltpreis das Preisgeld in Höhe von 100.000 Euro erhalten werden.

Wenn am kommenden Donnerstag ab 14 Uhr drei Unternehmen für ihr Engagement mit dem KYOCERA-Umweltpreis ausgezeichnet werden, sollen sie auch ein Vorbild für andere Unternehmen sein, die mit nachhaltigen Technologien einen Beitrag zum Klimaschutz leisten und gleichzeitig die Wirtschaftlichkeit ihres Unternehmens steigern.

KYOCERA-Umweltpreis geht in heiße Phase

Die Bewerbungsphase für den KYOCERA-Umweltpreis endete am 31. März mit einer von uns nicht erwarteten Resonanz. Dass wir mit der zweiten Auflage unseres Umweltpreises anscheinend einen Nerv getroffen haben, der Unternehmer zum Handeln in Sachen CO2-Reduzierung bewegt, macht uns ein wenig stolz. Nachdem bei dem 2008 erstmals verliehenen KYOCERA-Umweltpreis knapp 34 Unternehmen ihre Projekte zur Senkung des CO2-Ausstoßes einreichten, nahmen in diesem Jahr mit 65 fast doppelt so viele Unternehmen an dem mit 100.000 €uro dotierten KYOCERA-Umweltpreis teil. Und dabei waren einige wirklich außergewöhnliche Projekte, die einen nachhaltigen Beitrag zur Senkung von CO2-Emissionen leisten. Ich bin sehr gespannt, die Menschen hinter diesen Projekten am Donnerstag auf der Preisverleihung persönlich kennenzulernen.

Das zeigt nicht nur die zunehmende Bedeutung nachhaltiger Technologien im täglichen Einsatz bei mittelständischen Unternehmen, sondern auch das gewachsene Bewusstsein für ein Umdenken beim Klimaschutz. Aus den Bewerbungsunterlagen wie den dem persönlichen Feedback vieler Teilnehmer konnten wir erfahren, dass sie auf nachhaltige Technologien aus zweierlei Gründen setzen: Einerseits wollen die Unternehmen einen eigenen Beitrag zum Klimaschutz leisten, andererseits stehen aber auch handfeste wirtschaftliche Überlegungen dahinter. Denn mit dem Einsatz energieintelligenter Technologien können die Betriebskosten nachhaltig gesenkt und somit zum echten Wirtschaftsfaktor werden. Neben drei Unternehmen werden wir auch eine Persönlichkeit auszeichnen, die sich bereits seit Jahren um die Senkung von CO2-Emissionen verdient gemacht hat. Man darf gespannt sein, wer diese Auszeichnung in diesem Jahr erhalten wird.

Wir freuen uns sehr, dass wir mit unserem KYOCERA-Umweltpreis einen Teil dazu beitragen konnten, das Bewusstsein für die Vorteile nachhaltiger Technologien für Umwelt und Wirtschaft zu schärfen. Das Thema Nachhaltigkeit ist längst aus der Nische von Ökos, Utopisten und Weltverbesserern in den Mittelpunkt von Wirtschaft und Gesellschaft gewandert. Und da gehört es auch hin.

Nachdenkliches in einer immer schneller werdenden Welt

Ein Vulkan mit fast unaussprechbarem Namen, der Eyjafjalla,  hat uns Menschen in diesen Tagen klein, und fast ein wenig demütig werden lassen, denn eine Wolke aus Staub liegt in der Luft und lässt das Leben und damit auch das Geschäftsleben – nicht nur an Flughäfen – zum Teil zum Erliegen kommen. Die entstandene Zwangspause hat aber auch für einen positiven Effekt gesorgt: wir bekommen Zeit geschenkt! Zum Nachdenken, zum Umdenken, zum Überdenken.

Der Wert von vielen kleinen und großen Dingen wird uns in diesen Tagen wieder sehr bewusst, vielleicht auch die Geschwindigkeit unseres Lebens, und wenn wir uns einen Augenblick Zeit nehmen, können wir aus diesem Gefühl der Ohnmacht nicht Kraft und Erkenntnis schöpfen?

Sicherlich wird sich dieser Vulkanausbruch nachhaltig auf Zweige der Wirtschaft auswirken: hier und da positiv, hier und da negativ. Dennoch sollte die größte Nachhaltigkeit darin bestehen, eine sich bietende Chance zu ergreifen, mal kurz innezuhalten, nachzudenken und daraus auch wieder Energie zu schöpfen.