Klimaschutz ist kein Spiel – doch gilt für Kopenhagen: Nach dem Spiel ist vor dem Spiel
Kopenhagen war kein Durchbruch für den Klimaschutz. Die Zeit war noch nicht reif. Der Druck war noch nicht groß genug. Die Gegner, Klimawandelprofiteure wie Exxon, die Kohleindustrie und die amerikanischen Republikaner waren noch zu stark. China und Indien verharrten in den Gräben der Schuldzuweisung an die Industriestaaten und deren historische Klimagasschuld. Barack Obama gab der Krankenversicherung für Millionen armer Amerikaner Priorität vor dem globalen Klimaschutz, der ein Dauerlauf von vier oder fünf Dekaden zu werden verspricht. Die Europäer mussten einmal mehr erkennen, dass der alte Kontinent zwar wichtig aber schon lange nicht mehr entscheidend ist, wenn er keine echten Verbündeten in Amerika, Asien oder Afrika findet.
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Am 23. und 24.11.09 war ich auf der 25-Jahr-Feier des Bundesdeutschen Arbeitskreises für Umweltbewusstes Management (BAUM e.V.) eingeladen. Den Weg nach Hamburg trat ich gern an, um in der gediegenen hanseatischen Atmosphäre des alten Börsensaals nicht nur dem BAUM zu seinem Jubiläum zu gratulieren, sondern auch der Verleihung des Umweltpreises beizuwohnen.
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